Das Bundesdigitalministerium und der IT-Verband Databund haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Digitalisierung von Staat und Verwaltung durch die Expertise mittelständischer IT-Unternehmen zu beschleunigen. Die Vereinbarung steht weiteren Akteuren offen.
Einbindung der IT-Branche in Verwaltungsdigitalisierung
Die Initiative zielt darauf ab, die Expertise der mittelständischen IT-Branche in die Entwicklung digitaler Verwaltungsdienste und den Ausbau einer souveränen digitalen Infrastruktur einzubinden. Dies soll die Modernisierung von Staat und Verwaltung vorantreiben.
Staatssekretär Markus Richter betonte, die Zusammenarbeit mit Herstellern kommunaler Fachverfahren und weiteren Akteuren des digitalen Ökosystems solle sicherstellen, dass die digitale Realität der kommunalen Praxis entspricht. „Die Fachverfahrenshersteller sehen wir als Partner, die ihre Lösungen flächendeckend bereitstellen.“
Databund-Chef Sirko Scheffler bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt für mittelständische IT-Unternehmen, um bei zentralen IT-Projekten der öffentlichen Verwaltung eingebunden zu werden. Die kommunale IT-Expertise könne den Rollout beschleunigen und zu besseren Ergebnissen für Bürger und Wirtschaft führen.
Ziel sei es, schnell spürbare Verbesserungen für die Bürger zu erreichen. Eine digitale Möglichkeit zur Mitzeichnung der Kooperation soll in Kürze geschaffen werden.