Nach dem Besuch von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und einer Reise von AfD-Politikern nach St. Petersburg sind nun auch zwei Europaabgeordnete des BSW zu Gesprächen nach Russland aufgebrochen. Die Delegation folgt einer Einladung des Europainstituts der russischen Akademie der Wissenschaften und plant politische sowie zivilgesellschaftliche Treffen.
BSW-Europaabgeordnete reisen nach Russland
Die Einladung sei vom Europainstitut der russischen Akademie der Wissenschaften erfolgt, teilten die BSW-Politiker Michael von der Schulenburg und Ruth Firmenich bei ihrer Abreise am Sonntag mit. Geplant seien demnach Treffen mit Vertretern des Präsidialamts und der Duma sowie mit zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Signal gegen „Sprachlosigkeit“ in den Beziehungen
„Mit unserer Reise wollen wir den Gesprächskontakt fortführen, den wir im vergangenen Jahr bei unserem Besuch aus Anlass des 80. Jahrestages des Sieges über Nazideutschland begonnen haben“, heißt es in der Erklärung der beiden BSW-Politiker. „Es geht uns darum, ein Signal gegen die Sprachlosigkeit setzen, die die Beziehungen der EU mit Russland bestimmt und die wir für äußerst gefährlich halten.“
Gerade in Zeiten von Konflikten sei es wichtig, Wege der Verständigung zu suchen, betonten von der Schulenburg und Firmenich in ihrer Erklärung.
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