Der Deutsche Beamtenbund fordert, dass die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie an alle Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ausgezahlt wird. Der Staat müsse bei den Einmalzahlungen eine Vorbildfunktion übernehmen und dürfe die Prämie nicht mit regulären Lohn- oder Besoldungserhöhungen verrechnen.
Beamtenbund fordert umfassende Auszahlung der Prämie
Der Deutsche Beamtenbund hat verlangt, die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie allen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst zukommen zu lassen. Der Verband pocht darauf, dass der Staat als Arbeitgeber eine besondere Verantwortung trägt.
Verbandsvorsitzender Volker Geyer betonte gegenüber der „Bild“ (Mittwochausgabe): „Der Arbeitgeber Staat hat bei den geplanten Einmalzahlungen eine Vorbildfunktion“. Weiter sagte er: „Wenn die Bundesregierung die Unternehmen in die Pflicht nimmt, muss der Staat als Arbeitgeber mit gutem Beispiel vorangehen.“
Krisenbonus als Zusatzleistung gefordert
Geyer erklärte, Bund, Länder und Kommunen müssten den „Krisenbonus“ schnell einführen. Die Prämie müsse als echte Zusatzleistung gezahlt werden, die nicht mit Tarif- oder Besoldungserhöhungen verrechnet wird, foderte er.
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