Alexander Schott hat zum 1. August das Amt des Präsidenten des Luftfahrt-Bundesamtes (LBA) in Braunschweig übernommen. Er folgt auf Jörg Werner Mendel, der Ende Januar in die passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet wurde. Das Bundesverkehrsministerium bestätigte die Amtsübergabe am Montag.
Bilger lobt Expertise des neuen Präsidenten
Ressortchef Steffen Bilger (CDU) bezeichnete das LBA als „tragende Säule“ der deutschen Luftfahrt. Schott sei ein „ausgewiesener Verwaltungs- und Innovationsexperte“, der die strategische Weiterentwicklung der Behörde verantworten werde.
Schott bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freute sich auf seine neue Aufgabe. Die Luftfahrt befinde sich in einer Zeit "tiefgreifender Veränderungen", geprägt von "Digitalisierung, Innovation, Nachhaltigkeit und der Gewährleistung höchster Sicherheitsstandards". Gemeinsam mit den Beschäftigten wolle er die Weiterentwicklung des LBA gestalten und zur Zukunftsfähigkeit der Luftfahrt in Deutschland beitragen.
Der Volljurist und Ministerialdirigent Schott ist der achte Leiter des LBA seit dessen Gründung vor fast 72 Jahren. Zuvor war er im Bundesministerium der Verteidigung als Direktor für Forschung und Innovation tätig und verantwortete dort die Cyber- und KI-Konzeptionen der Bundeswehr.