Die JohannisBier-Stube in Osnabrück ist nach Angaben des AfD-Kreisverbands Osnabrück-Stadt Ziel eines Farbanschlags geworden. Der Kreisverband fordert eine konsequente Aufklärung der Vorfälle und mehr Schutz für den betroffenen Gastwirt.
AfD spricht von drittem Vorfall in diesem Jahr
Nach Informationen des AfD-Kreisverbands soll es sich bereits um den dritten Farbanschlag auf die JohannisBier-Stube in diesem Jahr handeln. Zwei der Vorfälle hätten sich demnach innerhalb nur einer Woche ereignet.
Der Kreisverband bezeichnet die Entwicklung als erschreckend. Politik, Medien und Sicherheitsbehörden dürften solche Vorfälle nicht verharmlosen, heißt es in einer Mitteilung der AfD.
Kritik an bisheriger Unterstützung
Der Gastwirt habe dem AfD-Kreisverband berichtet, dass er die bisherige Unterstützung durch die Polizei aus seiner Sicht als eher mäßig einordne. Der Kreisverband fordert deshalb konsequente Ermittlungen. Politisch motivierte Sachbeschädigung sei kein Kavaliersdelikt.
Kreisverband sieht politische Doppelmoral
In seiner Mitteilung kritisiert der AfD-Kreisverband auch die öffentliche Reaktion auf die Vorfälle. „Wo kommen wir hin, wenn solche Taten stillschweigend toleriert oder sogar relativiert werden?“, fragt der Kreisverband. Weiter heißt es: „Wo bleibt die große Demo gegen Links? Wo sind all jene, die sonst ständig behaupten, für den Schutz der Demokratie auf die Straße zu gehen? Wenn es gegen politisch Andersdenkende geht, herrscht plötzlich Schweigen.“
Forderung nach Aufklärung
Der AfD-Kreisverband Osnabrück-Stadt fordert eine konsequente Aufklärung der Vorfälle, einen klaren Schutz für den betroffenen Gastwirt und eine Debatte über politisch motivierte Gewalt in Osnabrück. „Gewalt ist kein Argument. Einschüchterung wird uns nicht zum Schweigen bringen“, heißt es abschließend in der Mitteilung des AfD-Kreisverbandes.
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