Reisewelle erreicht Höhepunkt – 41 Autobahnabschnitte betroffen
Mit dem Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der ADAC am kommenden Wochenende mit einer besonders starken Reisewelle auf deutschen Autobahnen. Wie der Automobilclub mitteilt, sind bundesweit mindestens 41 Autobahnabschnitte von Staus betroffen. Besonders kritisch seien die Verbindungen in Richtung Osten, darunter die A2 von Oberhausen über Dortmund und Hannover bis zum Berliner Ring sowie die A9 von Nürnberg über Leipzig nach Berlin. Auch der Berliner Ring (A10) und die A24 zwischen Hamburg und Berlin gelten als stauanfällig, wie der ADAC berichtet. Hinzu kommen zwei Vollsperrungen: Die A8 zwischen Sulzemoos und Dachau/Fürstenfeldbruck ist in der Nacht zum Samstag gesperrt, die A7 zwischen Wörnitz und Rothenburg ob der Tauber von Samstagabend 20 Uhr bis Sonntagmorgen 5 Uhr.
Neue Risikostrecken und Grenzverzögerungen
Das Fachmagazin „Auto Motor und Sport“ ergänzt die Liste der Risikostrecken um weitere Abschnitte, darunter die A4 zwischen Dresden und Görlitz, die A11 vom Berliner Ring zum Kreuz Uckermark sowie die A12 und A13 in Richtung Frankfurt (Oder) und Dresden. Bundesweit sorgen laut ADAC rund 1.000 Baustellen für zusätzliche Engpässe. Bei Rückreisen aus Polen und Tschechien müssen Autofahrer zudem mit Verzögerungen an den Grenzen rechnen. Wie „Auto Motor und Sport“ berichtet, werden seit Mai 2025 an allen deutschen Außengrenzen verstärkte Einreisekontrollen durchgeführt, betroffen seien unter anderem die Übergänge Ludwigsdorf (A4), Frankfurt (Oder) (A12) und Forst (A15).
Großveranstaltungen verschärfen Stauprognose
Zusätzlichen Verkehr erwartet der ADAC rund um Großveranstaltungen wie die „Größte Kirmes am Rhein“ in Düsseldorf und das „Parookaville Festival“ in Weeze. Die Kombination aus Urlaubsverkehr, Ausflüglern und Baustellen könnte das Wochenende zu einem der staureichsten des Jahres machen, so die Einschätzung des Clubs.
