FDP-Chef Wolfgang Kubicki fordert ein Ende der abschlagsfreien Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren. Im Deutschlandfunk bezeichnete er das Modell als Fehler und lehnt Sonderregelungen für Ost-Regionen ab.
Kritik an Kosten und Zielgruppe
Die Frühverrentung ohne Abschläge sei schon früher ein Fehler gewesen, sagte Kubicki. "Es ist extrem teuer, betrifft nur wenige Persönlichkeiten. Wir dachten früher, es trifft diejenigen, die lange auf dem Bau sind oder Schwerstarbeit geleistet haben. In Wahrheit wissen wir jetzt aber, dass es Bürojobs beinhaltet." Die Regelung gehöre daher abgeschafft.
Auch eine von der FDP-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt, Lydia Hüskens, angedachte Sonderlösung für Ost-Regionen lehnte Kubicki ab. „Sonderlösungen für bestimmte Regionen sind überhaupt nicht vorstellbar“. „Weil es das Rentensystem noch komplizierter machen würde.“