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Starkregengefahr

DWD-Wetterwarnung für Osnabrück: VORABINFORMATION SCHWERES GEWITTER

von Hasepost 29. Mai 2026

VORABINFORMATION UNWETTER vor SCHWEREM GEWITTER


  • Gebiet: Stadt Osnabrück
  • Warnstufe: Unwetterwarnung (Stufe 3)
  • Warnart: VORABINFORMATION SCHWERES GEWITTER (DWD40)
  • Beginn: 29.05.2026 15:00 Uhr
  • Ende: 30.05.2026 00:00 Uhr

Ab dem Nachmittag ziehen von Nordwesten vermehrt kräftige Gewitter auf, die sich am Abend voraussichtlich zu einer Linie organsieren. Dabei treten Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) Starkregen bis 25 l/qm und Hagel auf. Regional besteht erhöhte Unwettergefahr durch schwere Sturmböen oder orkanartige Böen zwischen 90 und 110 km/h (Bft 10-11), heftigem Starkregen um 30 l/qm und lokalem Hagel mit 2 bis 4 cm Korndurchmesser.

Hinweise des DWD: Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen.

Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen. Bitte verfolgen Sie die weiteren Wettervorhersagen mit besonderer Aufmerksamkeit.

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Warncell-ID 803404000. Abgerufen am 29.05.2026 15:53 Uhr.

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Steffen Kotré

AfD-Spitzenpolitiker planen umstrittene Russland-Reise zu Wirtschaftskongress

von Hasepost Redaktion 29. Mai 2026

Mehrere hochrangige AfD-Funktionäre planen Anfang Juni eine Reise zu einem Wirtschaftskongress im russischen St. Petersburg. Nach einem Bericht des Nachrichtenportals "T-Online" wollen sie am Internationalen Wirtschaftsforum teilnehmen, dessen Schirmherr der russische Präsident Wladimir Putin ist. Die beteiligten AfD-Politiker begründen die geplante Reise mit dem Ziel der Friedensdiplomatie und der Forderung nach Energie aus Russland.

AfD-Politiker bestätigen Teilnahme

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Steffen Kotré, hat dem Nachrichtenportal „T-Online“ seine Teilnahme an dem Kongress in St. Petersburg bestätigt. Ebenfalls zugesagt hat laut Bericht der sächsische AfD-Landeschef und -Landtagsabgeordnete Jörg Urban. Nach Informationen von „T-Online“ soll außerdem der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Markus Frohnmaier nach St. Petersburg reisen. Er ist auch Landeschef der AfD in Baden-Württemberg.

Unklarheit um Frohnmaiers Reisepläne

Frohnmaier hatte im Oktober vergangenen Jahres mitgeteilt, er plane im Frühjahr eine Reise nach Russland. Vor zehn Tagen hatte er dann, gefragt von Journalisten, offengelassen, ob er die Einladung nach St. Petersburg wahrnehme und gesagt, er prüfe seine Teilnahme noch. Frohnmaier selbst wollte sich am Freitag auf Anfrage von „T-Online“ nicht äußern.

Begründungen der AfD-Vertreter und Rolle Putins

AfD-Bundestagsabgeordneter Kotré erklärte, eines seiner Ziele auf der Reise sei es, zu zeigen, „dass wir Friedensdiplomatie wollen und keine Kriegsrhetorik, wie sie die Bundesregierung leider unbegründet von sich gibt“. Deutschland brauche außerdem wieder „preiswerte und sichere Energie aus Russland“. Sachsens Landeschef Urban teilte mit, dass seiner Ansicht nach Sachsen Russland als „Garant für Frieden und Wohlstand in Europa“ brauche.
Der russische Präsident Wladimir Putin ist Schirmherr des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg vom 3. bis zum 6. Juni und in der Regel auch der prominenteste Redner dort. Im vergangenen Jahr wiederholte Putin dort am Rednerpult seine Maximalforderungen in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Wo der Fuß eines russischen Soldaten hintritt, das gehört uns“, sagte er.

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Sturm kommt auf

DWD-Wetterwarnung für Osnabrück: STARKES GEWITTER

von Hasepost 29. Mai 2026

Amtliche WARNUNG vor STARKEM GEWITTER


  • Gebiet: Stadt Osnabrück
  • Warnstufe: Markante Wetterwarnung (Stufe 2)
  • Warnart: STARKES GEWITTER (DWD38)
  • Beginn: 29.05.2026 17:21 Uhr
  • Ende: 29.05.2026 19:00 Uhr

Von Westen ziehen verbreitet Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h (22 m/s, 44 kn, Bft 9) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 25 l/m² pro Stunde und Hagel.

Hinweise des DWD: Gefahr durch: Blitzschlag (Lebensgefahr!); einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände; vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen; Aquaplaning; Hagelschlag.
Handlungsempfehlungen:
Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen (z.B. in Gebäuden); Gewässer meiden; frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten; Verhalten im Straßenverkehr anpassen; überflutete und gefährdete Abschnitte (wie Unterführungen) meiden

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Warncell-ID 803404000. Abgerufen am 29.05.2026 17:23 Uhr.

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Fabian Dammermann

Turbo auf der Zielgeraden: Osnabrücker Leichtathleten sorgen erneut für Furore

von Hasepost 29. Mai 2026

Was für ein Auftritt im traditionsreichen König-Baudouin-Stadion in Brüssel: Die Athleten der LG Osnabrück haben beim renommierten IFAM-Outdoor-Meeting eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Vor allem U18-Läufer Konstantin Hans sorgte mit einer spektakulären Leistung über 800 Meter für einen echten Paukenschlag.

Mutiger Lauf wird belohnt

In einem international hochklassig besetzten Feld lief der Nachwuchsathlet sensationelle 1:55,35 Minuten – und katapultierte sich damit auf Platz vier der deutschen Bestenliste seiner Altersklasse. Gleichzeitig knackte er souverän die Normen für die Deutschen Meisterschaften der U18 und U20.

Dabei sah die Ausgangslage zunächst alles andere als vielversprechend aus. Mit seiner bisherigen Bestzeit von 1:59,78 Minuten war Konstantin Hans in seinem Lauf nur auf dem letzten Platz der Meldeliste geführt worden. Doch davon ließ sich der Schüler der IGS Eversburg nicht beeindrucken.

Von Beginn an lief der Osnabrücker mutig an der Spitze mit. Als der Israeli Netanel Djibre zu Beginn der zweiten Runde das Tempo verschärfte, hielt Hans entschlossen dagegen. Auf den letzten 100 Metern zündete er dann den Turbo und stürmte förmlich zum Sieg.

Als die Zeit auf der Anzeigetafel erschien, kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Vier Sekunden schneller als je zuvor, dazu zwei Sekunden unter dem bisherigen Stadtrekord. Seit 2016 war kein niedersächsischer U18-Athlet schneller unterwegs. Trainer Anton Siemer mahnt trotz aller Euphorie zur Ruhe: „Jetzt gilt es , die Euphorie im Zaum zu haten und sich in Ruhe auf die nächsten Wettkämpfe vorzubereiten“.

Meeting der internationalen Spitzenklasse

Das IFAM-Outdoor zählt als Bronze-Meeting zu den wichtigsten internationalen Leichtathletik-Veranstaltungen unterhalb der absoluten Weltelite. Mehr als 2.000 Athleten aus 73 Nationen waren nach Brüssel gereist. Allein über 800 Meter gingen 284 Läufer an den Start. Dass sich die LG Osnabrück in diesem Umfeld behauptete, unterstreicht die starke Entwicklung des Vereins eindrucksvoll.

Auch Fabian Dammermann überzeugt

Neben dem Newcomer sorgte auch Fabian Dammermann für ein starkes Ergebnis. Der deutsche Hallen-Vizemeister über 400 Meter knüpfte nahtlos an seine erfolgreiche Wintersaison an und überzeugte beim Einstieg in die Freiluftsaison. Im hochkarätig besetzten Abendprogramm lief der Studienreferendar am Ernst-Moritz-Gymnasium nach einer starken Zielgeraden auf Platz zwei seines Laufs und Rang elf im Gesamtklassement. Besonders bemerkenswert: Mit 46,23 Sekunden gelang ihm der schnellste Saisoneinstieg seiner Karriere.

Siemer zeigte sich entsprechend zufrieden: „Fabian hat seine Form aus dem Winter gut in den Sommer gebracht. Bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die Belastung durch des Referendariat die Trainings- und Wettkampfplanung nicht leichter macht“.

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Ebola-Hinweisplakat (Archiv)

Ebola-Ausbruch im Kongo: Einmaliges Ausmaß trifft auf Hilfekürzungen

von Hasepost Redaktion 29. Mai 2026

Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo hat nach Einschätzung von Ärzte ohne Grenzen ein „einmaliges Ausmaß“ erreicht. Angesichts bewaffneter Konflikte, schwacher staatlicher Strukturen und massiver Kürzungen internationaler Hilfsgelder gestaltet sich die Lage vor Ort nach Angaben der Organisation extrem schwierig. Besonders problematisch sind fehlende Impfstoffe und Diagnosemöglichkeiten für den aktuell grassierenden Virustyp sowie eine mangelhafte Gesundheitsversorgung.

„Einmaliges Ausmaß“ der Epidemie

Der Geschäftsführer der humanitären Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“, Christian Katzer, spricht hinsichtlich der Ebola-Epidemie im Osten des Kongo von einem „einmaligen Ausmaß“. Die Lage vor Ort sei extrem schwierig – wegen des Bürgerkriegs und weil staatliche Strukturen schwach seien. Die Hilfe werde zudem durch die massiven Kürzungen internationaler Hilfsgelder erschwert, sagte Katzer dem „Interview der Woche“ der ARD.
Es handelt sich nach seinen Angaben um das Bundibugyo-Virus, eine Variante aus der Ebola-Familie. Anders als bei früheren Ausbrüchen gebe es für diesen Virustyp keine zugelassenen Impfstoffe, erklärte Katzer im „Interview der Woche“ der ARD. Außerdem fehlten schnelle Diagnosemöglichkeiten, dadurch breite sich das Virus auch unbemerkt aus. Viele Erkrankungen würden zunächst nicht erkannt, „weil Tests nicht zuverlässig anschlagen und die Krankheitssymptome unspezifisch sind“. Ebola-Symptome ähneln denen einer normalen Grippe: Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen, Schüttelfrost.
Hinzu komme die schlechte Gesundheitsversorgung in der Region. „Wochenlang wurde nicht bemerkt, dass extrem viele Menschen an einer Krankheit sterben“, sagte Katzer dem „Interview der Woche“ der ARD.

Schwaches Gesundheitssystem und Verbreitung des Virus

Die betroffene Region im Osten des Kongos ist seit Jahren von bewaffneten Konflikten geprägt. Hunderttausende sind deshalb auf der Flucht. Millionen leben in Armut. Krankenhäuser sind schlecht ausgestattet, Medikamente fehlen. Deshalb gehen Menschen nicht gern in Gesundheitsstationen. „Menschen wissen, dass die Versorgung schlecht ist, dass sie dafür bezahlen müssen. Die Sterblichkeit in den Krankenhäusern ist extrem hoch“, so Katzer im Gespräch mit dem „Interview der Woche“ der ARD.
Auch deshalb könne sich ein Virus besonders schnell verbreiten. Gesundheitszentren würden selbst zu Infektionsorten, weil sich medizinisches Personal anstecke und das Virus unwissentlich weitertrage, erklärte der Geschäftsführer der humanitären Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ im „Interview der Woche“ der ARD. Die Arbeitsbelastung sei wegen der vielen Todesopfer sehr hoch.
Katzer kritisierte, dass die Forschung an Ebola in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden sei. Die Verantwortung liege bei reichen Industrieländern. Länder wie die Demokratische Republik Kongo fielen bei Kürzungsmaßnahmen immer zuerst hinten runter. Die Pharmaindustrie habe wenig Interesse an Krankheiten, mit denen sich kaum Gewinne erzielen lassen. Deshalb müssten Staaten stärker investieren, sagte Katzer dem „Interview der Woche“ der ARD.

Massive Kürzungen und Desinformation

Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe hätten nach Einschätzung Katzers schwerwiegende Folgen. Zum Beispiel habe die US-Entwicklungsbehörde USAID ihre Hilfen für Kongo massiv gekürzt – von rund 1,4 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf nur noch 21 Millionen.
Auch wenn Ärzte ohne Grenzen von Kürzungen nicht selbst betroffen ist, weil die Organisation keine staatlichen Gelder erhält, spüre sie die Auswirkungen. Besonders betroffen seien Aufklärung und Kontaktverfolgung, sagte Katzer im „Interview der Woche“ der ARD. Das seien zentrale Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Corona-Pandemie habe das gezeigt.
Zusätzlich müssen Hilfsorganisationen nach den Worten Katzers gegen Gerüchte und Falschinformationen kämpfen. In den betroffenen Regionen der DR Kongo kursierten Behauptungen über Organentnahmen oder gestohlenes Blut. Viele Menschen hätten deshalb Angst vor medizinischer Behandlung. Das erschwere die Arbeit enorm, sagte Katzer dem „Interview der Woche“ der ARD.
Manchmal würden Gesundheitseinrichtungen oder Mitarbeitende von Hilfsorganisationen angegriffen. Im Kongo seien zum Beispiel Zelte angezündet und Steine geworfen worden. „Desinformation ist immer sehr einfach zu verbreiten“, sagte Katzer. Vertrauen aufzubauen, brauche dagegen Zeit und Personal.
Nach Bekanntwerden des Ausbruchs hat Ärzte ohne Grenzen innerhalb kurzer Zeit mehr als 100 internationale Mitarbeitende in die Region geschickt. Die Organisation finanziert ihre Einsätze durch Spenden und kann deshalb schnell reagieren.
Die Arbeit bleibt jedoch riskant. Humanitäre Helfer seien zunehmend Angriffen ausgesetzt, warnte Katzer im „Interview der Woche“ der ARD. „Wir sehen, dass das humanitäre Völkerrecht, was vor allen Dingen medizinische Mitarbeitende und Gesundheitseinrichtungen schützt, immer mehr ausgehöhlt wird.“ Trotzdem sei medizinische Hilfe in solchen Krisengebieten unverzichtbar. „Es gibt Menschen auf dieser Welt, die keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben, obwohl das ein Recht jedes Menschen ist.“

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Bärbel Bas

Bas koppelt Rentenreform an einstimmige Empfehlung der Kommission

von Hasepost Redaktion 29. Mai 2026

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) knüpft die vollständige Umsetzung der Empfehlungen der Rentenkommission an ein einstimmiges Votum des Gremiums. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ stellte sie zugleich klar, dass es bei den anstehenden Reformen nicht nur um Einschnitte gehen dürfe.

Bas: Einstimmige Empfehlung als Voraussetzung

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will die Empfehlungen der Rentenkommission nur bei einem einstimmigen Votum vollständig übernehmen. Sie wünsche sich, dass die Kommission eine einstimmige Empfehlung abgebe, sagte Bas der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Das hätten der Kanzler und sie klar als Erwartung an die Vorsitzenden formuliert. Dann werde man das so umsetzen. Anderenfalls müsse man in der Koalition darüber reden“, so die Ministerin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Bas machte deutlich, dass sie in der Debatte über anstehende Reformen keinen einseitigen Fokus auf Sparmaßnahmen setzen will. Bei den anstehenden Reformen könne es nicht nur um Einschnitte gehen, erklärte Bas gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Reformen sollen Zuversicht vermitteln

Für den Reformprozess, den man jetzt auf vielen Ebenen angehe, müsse man den Menschen Zuversicht geben und ihnen erklären, dass es für sie einfacher und gerechter werde, sagte Bas der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Wer mehr leisten könne, müsse auch mehr Verantwortung übernehmen“, betonte sie in dem Interview.
Die breite Kritik an ihrer Person und an Äußerungen, die als Absage an weitreichende Reformen verstanden wurden, erklärte Bas mit ihrer Doppelrolle als Regierungsmitglied und Parteichefin. Der Kanzler und sie hätten beide eine Regierungsfunktion und seien beide Parteivorsitzende, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Diese Doppelrolle hätten sie, wenn sie auf ihren Parteitagen, bei ihren Jugendorganisationen oder als Kanzler und Ministerin sprechen. In der Öffentlichkeit werde das nicht auseinandergehalten, so Bas. „Diesen Spagat und die Kritik daran müsse und werde sie aushalten“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Rentenkkommission legt Bericht Ende Juni vor

Die Kommission unter dem Vorsitz des früheren Arbeitsagentur-Chefs Jürgen Weise und der Sozialrechtlerin Constanze Janda will ihren Bericht am 29. Juni vorstellen. Ihr gehören auch Bundestagsabgeordnete der Regierungsfraktionen an, darunter die SPD-Politikerin Annika Klose.

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Frau mit

Tream erobert mit „Stammtischparolen“ die deutschen Albumcharts

von Hasepost Redaktion 29. Mai 2026

Der Rapper und Partyschlagersänger Tream hat mit seinem Album „Stammtischparolen“ die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts übernommen. Auf den weiteren Plätzen sorgen neben einer Vinyl-Wiederauflage auch mehrere Neueinsteiger für Bewegung in den Top 10. In den Single-Charts verliert ESC-Siegerin Dara Platz eins an Justin Bieber und Nicki Minaj, während Songs von Michael Jackson durch ein Biopic wieder nach oben klettern.

Tream führt Album-Charts an – mehrere Neuzugänge in den Top 10

An der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts steht aktuell Rapper und Partyschlagersänger Tream mit „Stammtischparolen“. Das teilte die GfK am Freitag mit.
Auf Platz zwei folgt Rapper Ssio, der mit einer Vinyl-Wiederauflage seiner Debütplatte „BB.U.M.SS.N.“ erneut hoch in den Charts einsteigt. Die K-Pop-Boygroup BTS verbessert sich mit „Arirang“ von Rang fünf auf drei.
Vier weitere Neuzugänge schaffen es in die Top 10 der Alben. Die hessische Band OK Kid landet mit „Komm, wir bleiben stehen“ auf Platz fünf. Die norwegischen Symphonic-Metaller von Dimmu Borgir erreichen mit „Grand Serpent Rising“ Rang sechs. Die Rockband Blumfeld steigt mit „Für Immer (The Anthology Archives Vol. II)“ auf Platz neun ein, Singer-Songwriterin Maisie Peters mit „Florescence“ auf Platz zehn.

Verschiebungen in den Single-Charts

In den Single-Charts verliert die Siegerin des Eurovision Song Contests Dara die Spitzenposition bereits nach einer Woche. Justin Bieber und Nicki Minaj übernehmen mit „Beauty And A Beat“ wieder Platz eins. Daras Song „Bangaranga“ rangiert nun auf Position sechs.
Dank des Biopics „Michael“ kehren zwei Songs von Michael Jackson in die Top 10 der Singles zurück: „Billie Jean“ steht auf Platz vier, „Beat It“ auf Platz acht. Für den höchsten New Entry ist Olivia Rodrigo mit „The Cure“ verantwortlich, der Song steigt auf Platz acht ein.

Ermittlung der offiziellen deutschen Charts

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken nach Angaben der GfK 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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29. Mai 2026 0 Kommentare
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Scheckübergabe vor dem Mädchenzentrum Osnabrück an der Süsterstraße 21 mit (v.l.n.r.) Heiko Engelhard (Volksbank), Svea Kroes (Haus Neuer Kamp), Elisa Flotmann (Mädchenzentrum), Mareike Pues (Mädchenzentrum), Bianca Irmer (Haus Neuer Kamp), Beate Jacobs (Volksbank)/Foto: Urte Tegtmeyer / Haus Neuer Kamp e. V.

Gute Nachricht des Tages: Volksbank spendet 5.000 Euro an Mädchenzentrum Osnabrück

von Hasepost 29. Mai 2026

Ein weiterer Schritt zur Sicherung des Angebots im Mädchenzentrum Osnabrück ist getan: Die Mitarbeiterinnen des offenen Treffs des Osnabrücker Mädchenhaus freuen sich über 5.000 Euro, die der Vorstand der Vereinigten Volksbank eG Bramgau Osnabrück Wittlage heute übergeben hat.

Spende fließt in diesjähriges Projekt „Mareike muss bleiben“

„Wir haben den im März veröffentlichten Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung über das Mädchenzentrum gelesen und spontan beschlossen, dass wir da unterstützen müssen,“ erläutert Vorstand Heiko Engelhard. Nach Rücksprache mit dem Mädchenzentrum sei schnell klar gewesen, dass die Spende in das diesjährige Projekt „Mareike muss bleiben“ fließen soll. „Damit können wir die Beratungsgespräche für die Besucherinnen im gewohnten Umfang weiter anbieten. Mädchen und junge Frauen haben im Mädchenzentrum die Möglichkeit, Krisensituationen und andere Probleme, die sie beschäftigen, mit den pädagogischen Fachkräften zu besprechen“, erklärt die pädagogische Geschäftsführerin des Haus Neuer Kamp e. V., Svea Kroes. „Die Fördersummen bleiben gleich, aber unsere Kosten steigen. Dadurch ergibt sich eine Lücke, sodass wir für die Fachberatung und das Freizeit-Angebot, das den Besucherinnen zur Verfügung steht, auf Spenden und Drittmittel angewiesen sind. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Spende und bedanken uns ganz herzlich beim Vorstand der Volksbank“, ergänzt Bianca Irmer, kaufmännische Geschäftsführerin des Haus Neuer Kamp e. V. „Gerade in heutigen Zeiten, wo Mädchen und junge Frauen ihre Rolle suchen und die Lebenssituationen immer komplexer werden, ist es uns wichtig, Angebote wie das Mädchenzentrum zu unterstützen. Hier sind die Besucherinnen mit ihren Sorgen und Gedanken an einem geschützten Ort, hier dürfen sie einfach Mädchen sein“, erklärt Vorständin Beate Jakobs das Engagement der Volksbank.

Der Hintergrund zum Spendenprojekt

Die Stelle der Erziehungswissenschaftlerin Mareike musste zum Jahresende 2025 aufgrund auslaufender Projektgelder gestrichen werden. Dank der Weihnachtsspendenaktion der VfL-Fanszene, bei der 33.094 Euro gesammelt wurden, ist Mareikes Stelle nun vorerst gesichert. Und trotzdem reicht das Geld für die Arbeit im Mädchenzentrum nicht. Um das Angebot aufrechtzuerhalten, fehlen knapp 18.000 Euro. Deshalb sind die 5.000 Euro der Vereinigten Volksbank eG Bramgau Osnabrück Wittlage ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Arbeit im Mädchenzentrum Osnabrück.

Über das Mädchenzentrum

Das Mädchenzentrum Osnabrück gehört zum Osnabrücker Mädchenhaus und befindet sich in Trägerschaft der Evangelischen Jugendhilfe Haus Neuer Kamp e. V. Das Mädchenzentrum bildet den offenen Bereich des Osnabrücker Mädchenhauses und richtet sich an Mädchen und junge Frauen im Alter von 8 bis 21 Jahren. Im Mädchenzentrum sind alle Mädchen und junge Frauen willkommen. Es bietet einen geschützten Raum, in dem Mädchen und junge Frauen ihre Freizeit verbringen und Beratungsangebote wahrnehmen können. Vertrauen, Austausch und Unterstützung sind die Basis des Miteinanders. Begleitet von pädagogischen Fachkräften setzen sich die Besucherinnen mit Themen wie Schule, Familie, Sexualität, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander. Ein offenes Angebot ist gerade für die Mädchen und jungen Frauen wichtig, die aufgrund struktureller oder sozialer Barrieren solche Freizeit- und Unterstützungsangebote bisher kaum nutzen konnten.

29. Mai 2026 0 Kommentare
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Supermarkt (Archiv)

Inflation im Mai rückläufig: Preise sinken überraschend deutlich

von Hasepost Redaktion 29. Mai 2026

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes von 2,9 auf 2,6 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vormonat April gingen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,2 Prozent zurück. Auch die sogenannte Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie blieb mit voraussichtlich 2,5 Prozent moderat.

Preissteigerungen lassen im Mai nach

Nach der am Freitag veröffentlichten Schätzung des Statistischen Bundesamtes ist die Inflationsrate im Mai von 2,9 auf 2,6 Prozent gefallen. Gegenüber April sanken die Preise sogar um 0,2 Prozent, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, beträgt im Mai demnach voraussichtlich 2,5 Prozent.

Abschwächung bei Energiepreisen

Insbesondere die Teuerung der Preise für Energie, zuletzt wesentlicher Preistreiber, hat sich im Mai abgeschwächt. Nach 10,1 im April beträgt sie nun nur noch 6,6 Prozent. Eine Rolle gespielt haben dürfte dabei der sogenannte „Tankrabatt“, der seit 1. Mai gilt, den das Bundesamt bei seiner Schätzmitteilung allerdings nicht erwähnt. Anders als mehrere Landesstatistikämter, die den gleichen Effekt gemessen hatten.

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29. Mai 2026 0 Kommentare
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Roboter (Archiv)

Studie: Menschliches Gehirn sagt Wörter ähnlich wie KI voraus

von Hasepost Redaktion 29. Mai 2026

Das menschliche Gehirn verarbeitet Sprache offenbar nach ähnlichen Prinzipien wie moderne KI-Sprachmodelle, indem es fortlaufend die Wahrscheinlichkeit von Wortfolgen vorhersagt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung eines interdisziplinären Forschungsteams um Patrick Krauss von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und Achim Schilling von der Universität Heidelberg. Die Studie stützt Annahmen der kognitiven Neurowissenschaft und liefert zugleich Erklärungsansätze für die Leistungsfähigkeit von KI-Sprachmodellen.

Studie vergleicht Hirnaktivität mit KI-Sprachmodell

Für die Untersuchung kombinierten die Forscher die natürliche Hörsituation eines Hörbuchs mit hochauflösenden Messungen der Hirnaktivität und einem KI-Sprachmodell als Referenz. Je wahrscheinlicher ein Wort im jeweiligen Kontext war, desto schwächer fiel die neuronale Reaktion bei seiner Verarbeitung aus. Gleichzeitig zeigten die Daten bereits vor Wortbeginn eine erhöhte Voraktivierung, was für ein prädiktives Gehirn spricht.

Hinweise auf ähnliche Prinzipien der Informationsverarbeitung

Die Studienergebnisse untermauern zentrale Annahmen der kognitiven Neurowissenschaft und liefern eine Erklärung für die Leistungsfähigkeit von KI-Sprachmodellen. Die Forscher betonen, dass die ähnlichen Ergebnisse nicht bedeuten, dass Gehirn und KI gleich funktionieren, aber auf ähnliche Prinzipien der Informationsverarbeitung hinweisen.

Nächste Schritte in Richtung Anwendung

Im nächsten Schritt soll untersucht werden, ob sich die gefundenen Prinzipien auf konkrete Anwendungen wie Diagnostik oder Gehirn-Computer-Schnittstellen übertragen lassen.

✨ mit KI bearbeitet

29. Mai 2026 0 Kommentare
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