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Neuer GoVolta-Zug verbindet Amsterdam und Berlin für zehn Euro

Neuer GoVolta-Zug verbindet Amsterdam über Osnabrück nach Berlin

von Redaktion Hasepost Videonews 19. März 2026


GoVolta startet neue Billig-Bahnverbindung zwischen Amsterdam und Berlin.

Eine neue Bahnverbindung zwischen Amsterdam und Berlin ist gestartet. Der niederländische Zugbetreiber GoVolta bietet nun dreimal pro Woche eine Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten an. Die Premierenfahrt am 19. März war bereits ausgebucht, wie die Berliner Zeitung berichtet. Der Zug besteht aus 38 Jahre alten Wagen, die einen gewissen Retro-Charme versprühen.

Neuer Zug mit 668 Plätzen ab 19 Euro

Die Fenster lassen sich öffnen und die Sitze sind besonders komfortabel gepolstert. Zudem soll in den kommenden Monaten ein Speisewagen hinzukommen, der derzeit noch in der Werkstatt steht. Die Preise für die Tickets beginnen bei 19 Euro pro Strecke, was den Zug besonders attraktiv für Reisende machen soll, die sonst auf Bus oder Flugzeug ausweichen würden. Die Gründer Maarten Bastian und Hessel Winkelman haben das Start-up GoVolta ins Leben gerufen, um eine günstige Alternative zu den bestehenden Verkehrsmitteln anzubieten. Der Zug verfügt über 668 Sitzplätze, aufgeteilt in Economy und Comfort Class.

Komfort trotz fehlendem WLAN und Klimaanlage

Während der Fahrt gibt es derzeit noch kein WLAN oder eine Klimaanlage, was bei sommerlichen Temperaturen zu einer Herausforderung werden könnte. Die Toiletten entsprechen ebenfalls nicht dem modernen Standard, da sie direkt auf die Gleise entwässern. Dennoch sind die Sitze besonders bequem und die Leselampen funktionieren einwandfrei. Die Schiebefenster, die sich leicht öffnen lassen, sind ein weiteres Highlight für Bahn-Nostalgiker. Der Zug wird vorerst ohne Speisewagen fahren, doch dieser soll in zwei bis drei Monaten nachgerüstet werden.

GoVolta plant europäische Streckenausbau

Bis dahin müssen die Reisenden ihr Essen und Trinken selbst mitbringen. GoVolta plant, in Zukunft auch weitere Strecken anzubieten und so das Bahnnetz in Europa zu erweitern. Die Gründer haben bereits Erfahrung im Reisebereich gesammelt und wollen mit ihrem neuen Unternehmen eine Lücke im Markt schließen. Die erste Fahrt des GoVolta-Zuges war ein voller Erfolg und die Nachfrage ist groß. Es bleibt abzuwarten, wie sich das neue Angebot auf dem Markt behaupten wird und ob es gelingt, weitere Reisende von Bus und Flugzeug auf die Schiene zu bringen.

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19. März 2026 0 Kommentare
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Noah Atubolu

Freiburg und Mainz stürmen ins Europa-League-Viertelfinale

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Der SC Freiburg und der FSV Mainz 05 haben am Donnerstagabend mit klaren Siegen das Viertelfinale der Europa League erreicht. Freiburg drehte ein 0:1 aus dem Hinspiel mit einem 5:1-Erfolg gegen KRC Genk, Mainz setzte sich nach einem torlosen Remis im Hinspiel mit 2:0 gegen Sigma Olomouc durch. Beide Bundesligisten überzeugten vor heimischem Publikum mit geschlossener Mannschaftsleistung und effizienter Chancenverwertung.

Freiburg dreht Achtelfinale mit Offensivpower

Der SC Freiburg zeigte im Europa-Park-Stadion von Beginn an eine dominante Vorstellung und ging früh in Führung. Matthias Ginter erzielte in der 19. Minute das 1:0, als er einen Freistoß von Vincenzo Grifo per Kopf ins lange Eck verlängerte. Bereits in der 25. Minute legte Freiburg nach: Igor Matanović verwertete eine Vorlage von Ginter aus kurzer Distanz zum 2:0.
KRC Genk meldete sich in der 39. Minute zurück, als Matte Smets auf 2:1 verkürzte. Freiburg ließ sich von dem Anschluss jedoch nicht beirren und blieb die spielbestimmende Mannschaft. In der 53. Minute stellte Vincenzo Grifo den alten Abstand wieder her, als er einen missglückten Rückpass der Belgier abfing und den Ball am Torhüter vorbei ins Netz schob.
Nur drei Minuten später sorgte Yuito Suzuki für die Vorentscheidung. Er hatte einen Konter selbst eingeleitet und schloss in der 56. Minute eiskalt zum 4:1 ab. Den Schlusspunkt setzte in der 79. Minute Maximilian Eggestein, der nach einem Zuspiel von Suzuki den Ball aus 16 Metern ins linke Eck schoss und damit das 5:1 markierte.
Die Freiburger Fans im Europa-Park-Stadion feierten ihre Mannschaft, die mit einer geschlossenen Teamleistung und effizienter Chancenverwertung überzeugte. Genk fand in der zweiten Halbzeit keine Mittel mehr, um dem Druck der Gastgeber standzuhalten, und musste sich letztlich deutlich geschlagen geben.

Mainz nutzt Überzahl gegen Sigma Olomouc

Auch der FSV Mainz 05 zeigte vor heimischem Publikum von Beginn an eine engagierte Leistung und drängte die Gäste aus Tschechien früh in die Defensive. Unmittelbar nach der Pause gelang die Führung: In der 46. Minute brachte Stefan Posch die Gastgeber in Front, als er eine präzise Flanke von Nebel per Kopf ins lange Eck verlängerte.
Im weiteren Verlauf der Partie kontrollierte Mainz das Geschehen und ließ Sigma Olomouc kaum zur Entfaltung kommen. In der 76. Minute schwächte sich Olomouc selbst, als Péter Baráth nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah und die Gäste in Unterzahl brachte.
Die Mainzer nutzten die numerische Überlegenheit. In der 82. Minute erhöhte Armindo Sieb auf 2:0, als er eine flache Hereingabe von da Costa aus zehn Metern ins lange Eck verwandelte. Trotz einiger Bemühungen der Gäste, das Spiel zu drehen, blieb Mainz defensiv stabil und ließ keine nennenswerten Chancen zu.
Die Mainzer Fans feierten den historischen Einzug ins Viertelfinale eines internationalen Wettbewerbs, während Sigma Olomouc ohne Torerfolg die Heimreise antreten musste.

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Wohnungen in

Immobilienklima bricht ein: Deutsche Immobilienwirtschaft erneut unter Druck

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Die Stimmung in der deutschen Immobilienwirtschaft hat sich zu Jahresbeginn erneut eingetrübt. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ (Freitagausgabe) geht dies aus dem aktuellen Immobilien-Stimmungsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Branchenverbands ZIA hervor. Der seit dem Sommer 2025 anhaltende Rückgang des Stimmungsindikators setzt sich damit fort.

Stimmungsindex rutscht weiter ab

Zu Jahresauftakt sank das Immobilienklima im ersten Quartal dieses Jahres um 1,0 Punkte. Nach Angaben des „Handelsblatts“ beruht dies auf dem Immobilien-Stimmungsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft, das die Auswertung im Auftrag des Branchenverbands ZIA vornimmt.
Iris Schöberl
Seit dem Sommer 2025 hat der Stimmungsindikator fast zehn Punkte verloren. Während sich die Bewertung der aktuellen Geschäftslage im ersten Quartal 2026 leicht auf 14,5 Punkte verbesserte, trübten sich die Erwartungen deutlich ein und fielen auf 16,4 Punkte.

Projektentwickler unter Druck, Büromarkt als Ausnahme

Besonders stark unter Druck stehen dem Bericht zufolge die Projektentwickler. Im Wohnungsmarkt hellte sich die aktuelle Lage zwar leicht auf, doch die Erwartungen der Unternehmen verschlechterten sich deutlich.
Einziger Lichtblick im Immobiliensektor bleibt nach den Angaben des „Handelsblatts“ der Büromarkt: Dort verbesserten sich sowohl die Einschätzung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen der Unternehmen.

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Frankfurter Börse

Dax bricht ein: Vonovia stürzt ab, Energiepreise explodieren

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Der Dax hat am Donnerstag deutlich nachgegeben und ist mit einem Minus von 2,8 Prozent aus dem Handel gegangen. Vor allem Zinssorgen und die Entwicklung im Nahen Osten belasteten die Kurse, während nur wenige Titel dem Abwärtstrend standhielten.

Deutliche Verluste im deutschen Leitindex

Am Donnerstag schloss der Dax zum Xetra-Handelsschluss bei 22.840 Punkten und lag damit 2,8 Prozent niedriger als am Vortag. Bis kurz vor Handelsende konnten sich lediglich Papiere der Deutschen Börse dem Abwärtssog entziehen und legten etwa 0,3 Prozent zu, für alle anderen Werte ging es deutlich bergab.
Allen voran verlor Vonovia mit einem Abschlag von 12 Prozent. Der Immobilienkonzern würde ganz besonders leiden, würde die EZB die Zinsen wieder anheben, um eine möglicherweise anziehende Inflation zu bekämpfen. Da halfen auch nicht die vorgelegten Zahlen, wonach nach einer Durststrecke wieder ein Milliardengewinn erzielt wurde. Der würde bei drohenden Abwertungen schnell pulverisiert.

Sorgen um Nahost-Konflikt und Energiepreise

Unter Anlegern macht sich langsam die vermeintliche Gewissheit breit, dass der Konflikt im Nahen Osten länger andauern – und die Energiepreise hartnäckiger hoch bleiben könnten. Denn mittlerweile ist im Iran-Krieg bereits nicht ganz unerheblich Infrastruktur beschädigt, was selbst bei einem schnellen Kriegsende die Produktion hemmen könnte.
Der Gaspreis legte am Donnerstag um weitere rund 14 Prozent zu, auch wenn der Aufschlag am Morgen sogar noch deutlich höher war und sich im Tagesverlauf wieder etwas reduzierte. Eine Megawattstunde zur Lieferung im April kostete am Nachmittag rund 62 Euro, das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 11 bis 14 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Rohstoff- und Devisenmarkt in Bewegung

Auch der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 110,70 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag ebenfalls etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1534 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8670 Euro zu haben.

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KFW (Archiv)

KfW-Chef dringt auf Ausbau kapitalgedeckter Altersvorsorge in Deutschland

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

KfW-Chef Stefan Wintels dringt auf einen Ausbau der kapitalgedeckten Rente in Deutschland. Angesichts verpasster Chancen an den Aktienmärkten fordert er eine grundlegende Reform der Sozialsysteme und sieht kapitalmarktbasierte Modelle anderen Anlageformen deutlich überlegen.

Forderung nach Reform der Altersvorsorge

KfW-Chef Stefan Wintels fordert den Ausbau der kapitalgedeckten Rente. „Wir brauchen eine Reform der Sozialsysteme, insbesondere der Altersvorsorge“, sagte er dem „Focus“.
Das Thema sei zwar „komplex, aber wenn man die Entwicklung an den Aktienmärkten der vergangenen Jahrzehnte mit den Zinsen fürs Sparbuch vergleicht, muss man sagen: Leider wurden große Chancen zur Vermehrung des Wohlstands in der Breite der Bevölkerung verpasst“, so Wintels. Der KfW-Chef weiter: „Die Fakten sprechen eindeutig dafür.“

Vergleich internationaler Modelle

Wintels, der vor seinem, Wechsel zu der Frankfurter Förderbank jahrzehntelang für die Citigroup gearbeitet hatte, zeigte sich sicher: „Eine kapitalmarktbasierte Rente schlägt alle anderen Anlage-Modelle. Viele Länder, auch sozialdemokratisch regierte, haben den Kurswechsel schon vor 20, 30 Jahren begonnen. Kein Land hat den Systemwechsel meines Wissens bereut.“

Stockende Debatte in Deutschland

In Deutschland kam das Modell über erste FDP-Anläufe während der Ampel-Koalition bislang nicht hinaus.

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Katerina Poladjan

Leipziger Buchmesse: Katerina Poladjan gewinnt Preis für „Goldstrand“

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Die Schriftstellerin Katerina Poladjan erhält den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik für ihren Roman „Goldstrand“. Zudem wurden Auszeichnungen in den Kategorien Sachbuch und Übersetzung vergeben, wie die Jury zum Auftakt der Messe mitteilte.
Katerina Poladjan bekommt den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik für das Buch „Goldstrand“. Das gab die Jury am Donnerstag zum ersten Messetag bekannt.

Auszeichnung für Sachbuch und Übersetzung

In der Kategorie Sachbuch wurde zuvor Marie-Janine Calic für „Balkan-Odyssee 1933-1941 – Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“ geehrt. Den Preis für die beste Übersetzung bekam Manfred Gmeiner für „Unten leben“, das er von Gustavo Faverón Patriau aus dem Spanischen übertragen hatte.

Preis der Leipziger Buchmesse seit 2005 vergeben

Mit dem Preis der Leipziger Buchmesse werden seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen geehrt. Er ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Die prämierten Autoren erhalten je 15.000 Euro, zusätzlich entfallen je 1.000 Euro Preisgeld auf die Nominierten.

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Bequemlichkeit mit Folgen: Weggeworfene Zigarette wird in Georgsmarienhütte zum teuren Fehler

von Hasepost 19. März 2026

Ein kurzer Moment der Nachlässigkeit – und plötzlich steht man im Fokus der Polizei. Genau das ist einem Mann auf einem Parkplatz in Georgsmarienhütte passiert. Seine Bequemlichkeit könnte ihn nun bares Geld kosten.

Zigarette falsch entsorgt – vor den Augen der Polizei

Der Vorfall wirkt zunächst unspektakulär: Der Mann wirft seine Zigarette achtlos auf den Boden und steigt anschließend in sein Auto. Was er offenbar übersieht – oder ignoriert – ist eine Polizeistreife in unmittelbarer Nähe, die das Geschehen genau beobachtet. Konfrontiert mit dem Fehlverhalten, weist der Mann zunächst jede Schuld von sich. Doch lange hält diese Haltung nicht stand.

Erst Leugnen, dann ein überraschendes Geständnis

Im Gespräch mit den Beamten rudert der Mann zurück. Schließlich gibt er zu, die Zigarette bewusst weggeworfen zu haben. Seine Begründung: Der Weg zum nächsten Aschenbecher sei ihm schlicht zu weit gewesen. Was wie eine Kleinigkeit erscheint, kann Konsequenzen haben. Für das achtlose Entsorgen einer Zigarette droht dem Mann nun ein Verwarngeld von 50 Euro.

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Viktor Orbán

Ungarn und Slowakei blockieren neue EU-Finanzhilfen für Ukraine

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert weiterhin neue Finanzhilfen für die Ukraine. Beim EU-Rat in Brüssel fand ein gemeinsames Papier zum Ukraine-Konflikt nur die „nachdrückliche Unterstützung“ von 25 der 27 Staats- und Regierungschefs. Neben Ungarn stellt sich auch die Slowakei gegen die geplante neue Geldspritze für Kiew.

Blockade beim EU-Rat in Brüssel

Auf dem EU-Rat in Brüssel wurde ein gemeinsames Papier zum Ukraine-Konflikt nur von 25 der 27 Staats- und Regierungschefs „nachdrücklich unterstützt“, wie es hieß. Neben Ungarn blockiert auch die Slowakei die neue Geldspritze für Kiew.
Viktor Orbán hatte schon vor dem Treffen in Brüssel angekündigt, das Darlehen zu blockieren, bis wieder russisches Öl durch die Ukraine nach Ungarn fließt. Der ungarische Ministerpräsident wirft der Ukraine vor, eine Reparatur der Leitung zu behindern – Kiew bestreitet das und zeigte sich offen für eine Wiederherstellung.

Geplantes Hilfspaket für die Ukraine

Der Europäische Rat hatte am Donnerstag auch mit dem zugeschalteten Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, diskutiert. Die Staats- und Regierungschefs hatten im Dezember 2025 beschlossen, der Ukraine ein Unterstützungsdarlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zu gewähren. Eine erste Auszahlung sollte eigentlich bis Anfang April erfolgen. Drittländern sollten außerdem dazu beitragen, eine verbleibende Finanzlücke der Ukraine in Höhe von 30 Milliarden Euro zu schließen.

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Naher Osten

Deutschland und Partner planen Sicherungseinsatz in Straße von Hormus

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Deutschland und weitere Staaten haben ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, sich an einer künftigen Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilen sie zugleich jüngste Angriffe Irans auf die Schifffahrt und zivile Infrastruktur im Golf und warnen vor globalen Folgen für die Energieversorgung.

Gemeinsame Erklärung mehrerer Industriestaaten

Deutschland und mehrere Partnerländer haben ihre Bereitschaft signalisiert, an einer künftigen Sicherung der Straße von Hormus mitzuwirken. Man bekunde die Bereitschaft, einen Beitrag zu „geeigneten Anstrengungen“ zu leisten, um eine sichere Passage der Meerengen zu gewährleisten, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien, der Niederlande und Japan, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Sie begrüßten zudem das Engagement von Staaten, die bereits „vorbereitende Planungen“ durchführen.
Welche Maßnahmen der Länder genau infrage kommen, blieb zunächst offen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuletzt mehrfach deutlich gemacht, dass erst die Kampfhandlungen im Nahen Osten beendet werden müssten, bevor eine Beteiligung an Sicherungsmaßnahmen in der Straße von Hormus infrage komme.

Verurteilung iranischer Angriffe

Die Staats- und Regierungschefs verurteilten in der Erklärung die jüngsten Angriffe des Iran auf unbewaffnete Handelsschiffe im Golf, Angriffe auf zivile Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen sowie die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch iranische Kräfte. Die Auswirkungen des iranischen Handelns würden für Menschen in allen Teilen der Welt spürbar sein, insbesondere für die vulnerabelsten Bevölkerungsgruppen.
Im Einklang mit Resolution 2817 heißt es in der Erklärung weiter, dass ein derartiger Eingriff in die internationale Schifffahrt ebenso wie die Störung globaler Energieversorgungsketten eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit darstellten. In diesem Zusammenhang fordere man ein „sofortiges und umfassendes Moratorium“ für Angriffe auf zivile Infrastruktur einschließlich Öl- und Gasanlagen.

Reaktion auf die Lage an den Energiemärkten

Die Entscheidung der Internationalen Energieagentur, eine koordinierte Freigabe der strategischen Ölreserven zu bewilligen, begrüßten die Staats- und Regierungschefs. „Wir werden weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Energiemärkte treffen, auch durch Zusammenarbeit mit bestimmten Erzeugerländern im Hinblick auf eine Produktionssteigerung“, kündigte sie an. Darüber hinaus werde man darauf hinarbeiten, die am stärksten betroffenen Länder zu unterstützen.

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Junge Leute

Bund plant große Aufklärungskampagne zu Social-Media-Gefahren

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) plant eine bundesweite Aufklärungskampagne über die Gefahren sozialer Medien. Die Initiative soll die Einführung einer Altersgrenze für Social-Media-Plattformen begleiten und sich an Eltern und Kinder richten.

Bund kündigt Kampagne zu Social-Media-Gefahren an

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat eine umfassende Aufklärungskampagne des Bundes zu Risiken in sozialen Netzwerken angekündigt. „Wir werden als Bund flankierend zur Einführung der Altersgrenze eine große Aufklärungskampagne starten, die auf die Gefahren und Risiken der Social-Media-Nutzung hinweist – ähnlich wie das bei den Themen Alkohol- oder Nikotinkonsum gemacht wurde“, sagte die CDU-Vizevorsitzende dem Focus.

Stärkere Einbindung von Kinderärzten in Beratung

Zudem prüft die Regierung, Kinderärzte stärker in die Aufklärung einzubeziehen. „Darüber hinaus erwägen wir, auch Kinderärzte entsprechend zu sensibilisieren: Dann können sie bei den U-Untersuchungen die Eltern auf die Gefahren hinweisen“, sagte Prien weiter dem Focus. „Dazu bin ich mit dem Bundesgesundheitsministerium im Gespräch.“

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19. März 2026 0 Kommentare
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