Yasmin Fahimi ist als Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden. Beim DGB-Bundeskongress in Berlin erhielt sie am Montag rund 96 Prozent Zustimmung. Die Gewerkschafterin kündigte an, der DGB werde in den aktuellen Reformdebatten „klare rote Linien“ ziehen.
Beim DGB-Bundeskongress in Berlin ist Yasmin Fahimi am Montag als Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes wiedergewählt worden. Sie kam nach Angaben vom Bundeskongress auf eine Zustimmung von rund 96 Prozent. Konkret stimmten 37 Delegierte für Fahimi, bei 15 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. Gegenkandidaten traten nicht an.
Warnung vor Angriffen auf Sozialstaat
Die DGB-Chefin hatte zum Auftakt des viertägigen Bundeskongresses vor Angriffen auf den Sozialstaat sowie auf Arbeitsrechte gewarnt. Sie kritisierte, dass versucht werde, den Acht-Stunden-Tag infrage zu stellen sowie soziale Sicherungssysteme „auszuhöhlen“. Sie kündigte an, dass der DGB in der aktuellen Reformdebatte „klare rote Linien“ ziehen werde.
Politische Reden beim Bundeskongress
Fahimi war früher Generalsekretärin der SPD. Seit Mai 2022 ist sie Vorsitzende des DGB, damals wurde sie mit einem Ergebnis von rund 93 Prozent gewählt. Beim Bundeskongress stehen nach den Vorstandswahlen noch einige wichtige politische Reden an. So wird Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) am Montagabend zu den Delegierten sprechen. Am Dienstagvormittag steht eine Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an, am Dienstagnachmittag folgt noch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).
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