Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, spricht sich für eine deutliche Einschränkung von Minijobs aus und sieht darin ein Instrument gegen Altersarmut von Zweitverdienenden. Hintergrund ist eine laufende Debatte über die Zukunft der geringfügigen Beschäftigung, in der die Renten-Kommission einem Medienbericht zufolge sogar die Abschaffung der Minijobs empfiehlt.
Wirtschaftsweise fordert Begrenzung von Minijobs
Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hält eine deutliche Einschränkung der Minijobs für sinnvoll. Schnitzer sagte der „Bild“: „Es wäre sinnvoll, Minijobs zu begrenzen auf Schüler, Studenten und Rentner.“
Minijobs würden bevorzugt von Zweitverdienenden genutzt, sorgten aber dafür, dass sie in der Teilzeitfalle verharren und keine eigenen Rentenansprüche erwerben. Das sei nicht gut für das Arbeitsangebot und erhöhe das Risiko für Zweitverdienende, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein.
Vorschläge der Renten-Kommission und Kritik von Ökonomen
Die Renten-Kommission spricht sich nach Medienberichten für eine Abschaffung der Minijobs aus. Lediglich Schüler sollen sie noch ausüben können. Ökonomen warnen dagegen in einem solchen Fall vor zunehmender Schwarzarbeit.
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