Verdi-Chef Frank Werneke hat die Bundesregierung vor möglichen Protesten gewarnt, sollte der Kündigungsschutz in Deutschland gelockert werden. In Interviews mit den Sendern RTL und ntv bezeichnete er entsprechende Überlegungen als harten Einschnitt und als Angriff auf Arbeitnehmerrechte, den seine Gewerkschaft nicht hinnehmen werde.
Werneke warnt vor Aufweichung des Kündigungsschutzes
Verdi-Chef Frank Werneke droht der Bundesregierung mit Protesten, sollte der Kündigungsschutz aufgeweicht werden. Der Kündigungsschutz sei ein hohes Gut in Deutschland, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende den Sendern RTL und ntv. Angesichts der zunehmenden Bedrohungen auf dem Arbeitsmarkt wäre eine Aufweichung ein harter Einschnitt und ein Anschlag auf Arbeitnehmerrechte. „Und das werden wir sicherlich nicht widerspruchslos hinnehmen“, so Werneke.
Kritik an weiteren Reformvorschlägen
Auch weitere diskutierte Reformen wie eine Abschaffung des Achtstundentags oder Verschlechterungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall lehnt Werneke entschieden ab. „Da ist nirgendwo etwas Gutes dran. Das bringt auch Deutschland und bringt die deutsche Wirtschaft nicht voran“, sagte er den Sendern RTL und ntv.
