Die US-Börsen beendeten am Donnerstag einen schwankungsanfälligen Handelstag mit leichten Gewinnen. Der S&P 500 erreichte ein neues Allzeithoch, während Öl- und Goldpreise deutlich nachgaben. Der Euro legte leicht zu.
Indizes im Plus, S&P 500 auf Allzeithoch
Der Dow Jones Industrial Average schloss bei 53.840 Punkten mit einem Plus von 0,13 Prozent. Der breiter gefasste S&P 500 kletterte auf 7.799 Punkte und verbuchte damit ein neues Allzeithoch bei einem Anstieg von 0,7 Prozent. An der Technologiebörse Nasdaq stiegen die 100 wichtigsten Werte um 1,2 Prozent auf 30.085 Punkte.
Zinserwartungen und Produzentenpreise im Fokus
Als Treiber der positiven Stimmung galt die nachlassende Inflation, die die Erwartung nährte, die US-Notenbank könnte im September auf eine Zinserhöhung verzichten. In der Folge sanken die Anleiherenditen.
Der Produzentenpreisindex, der die Großhandelspreise misst, blieb im Juli unverändert, nachdem er im Juni um 0,1 Prozent gesunken war. Analysten hatten jedoch mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.
Tapestry, zu dessen Marken Coach und Kate Spade gehören, erlebte einen Kurseinbruch von 16,5 Prozent, nachdem die Umsatzprognose für das kommende Jahr hinter den Analystenerwartungen zurückblieb. Die Aktie von Workday hingegen kletterte um 18 Prozent, nachdem Berichte über mögliche Übernahmegespräche mit der Private-Equity-Firma Silver Lake bekannt wurden.
Am Rohstoffmarkt gab der Ölpreis der Sorte Brent gegen 22 Uhr deutscher Zeit um 2,3 Prozent auf 86,96 US-Dollar pro Fass nach. Auch der Goldpreis sank deutlich: Eine Feinunze kostete 4.351 US-Dollar (minus 1,4 Prozent), was einem Preis von 121,34 Euro pro Gramm entspricht. Der Euro notierte abends bei 1,1527 US-Dollar, der US-Dollar bei 0,8675 Euro.