Die Arbeitslosenquote in den USA ist im Juni leicht auf 4,2 Prozent gesunken, nachdem sie im Mai noch bei 4,3 Prozent gelegen hatte. Gleichzeitig ist die Zahl der Arbeitslosen von 7,3 auf 7,1 Millionen zurückgegangen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Trotz des Rückgangs gingen in einigen Branchen Arbeitsplätze verloren, während andere Bereiche neue Stellen schufen.
Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit
Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums verringerte sich die Arbeitslosenquote in den USA im Juni auf 4,2 Prozent. Im Mai hatte sie noch bei 4,3 Prozent gelegen. Parallel dazu sank die Zahl der Arbeitslosen im gleichen Zeitraum von 7,3 Millionen auf 7,1 Millionen.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag im Juni bei 1,9 Millionen Menschen, nach 2,0 Millionen im Mai. Das geht aus den am Freitag in Washington veröffentlichten Daten des US-Arbeitsministeriums hervor.
Stellenaufbau und Arbeitsplatzverluste
Die Unternehmen in den USA bauten dem US-Arbeitsministerium zufolge im Juni rund 57.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft auf. Besonders in den Fach- und Unternehmensdienstleistungen, in der Sozialhilfe und im Gesundheitswesen wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Freizeit- und Gastgewerbe gingen hingegen Arbeitsplätze verloren.
Bedeutung für Investoren und Zinsen
Die US-Arbeitsmarktdaten werden nach Angaben des US-Arbeitsministeriums von Investoren auf der ganzen Welt mit Argusaugen beachtet. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über die würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen.
