Die meisten Bürger in Deutschland empfinden eine steuerliche Entlastung erst ab einem dreistelligen Betrag im Monat als spürbar. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Sender RTL und ntv. Demnach setzen viele Befragte die Schwelle für eine merkliche Entlastung deutlich höher als 50 Euro. Unterschiede zeigen sich vor allem zwischen den Anhängern verschiedener Parteien.
Viele Befragte sehen Entlastung erst ab 100 Euro
Laut der von Forsa durchgeführten Umfrage würden 38 Prozent der Befragten erst ab 100 Euro monatlich von einer merklichen Steuerentlastung sprechen. Weitere 31 Prozent nennen 250 Euro als Schwelle für eine spürbare Entlastung. 19 Prozent halten sogar erst Entlastungen von mehr als 250 Euro im Monat für tatsächlich spürbar. Nur 5 Prozent sehen bereits 50 Euro als ausreichend an, um von einer spürbaren steuerlichen Entlastung zu sprechen. Dies berichten RTL und ntv als Auftraggeber der Erhebung.
Unterschiede nach Parteipräferenz
Auffällig sind laut Umfrage Unterschiede zwischen den befragten Parteianhängern. Während Anhänger von CDU/CSU, SPD und Grünen mehrheitlich bereits 100 Euro pro Monat als spürbar ansehen, erwarten AfD-Anhänger deutlich höhere Beträge. Vier von zehn von ihnen sprechen erst bei Entlastungen von mehr als 250 Euro monatlich von einem echten Effekt. Dies geht aus den von RTL und ntv veröffentlichten Ergebnissen hervor.
Kaum Differenzen zwischen Ost und West
Größere Unterschiede zwischen Ost und West sowie zwischen den verschiedenen Einkommensgruppen zeigen sich laut der Erhebung dagegen kaum. Für die Umfrage hatte Forsa nach Angaben von RTL und ntv 1.002 Personen am 30. April und 4. Mai befragt.
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