Die Ukraine hat in der Nacht zu Samstag Ziele in der russischen Metropole St. Petersburg und der umliegenden Region Leningrad angegriffen. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj richteten sich die Attacken unter anderem gegen die Öl-Infrastruktur im Ostseehafen und militärische Einrichtungen in Kronstadt. Russland bestätigte die Angriffe und sprach von einem groß angelegten Drohnenangriff, zugleich griff die russische Luftwaffe erneut Ziele in der Ukraine an.
Angriffe auf Öl-Infrastruktur und Kronstadt
Ukrainische Streitkräfte nahmen nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj in der Nacht zu Samstag Ziele in St. Petersburg und der umliegenden Region Leningrad ins Visier. Ziel sei die Öl-Infrastruktur im Ostseehafen gewesen, teilte der ukrainische Präsident mit.
Zudem habe es laut Selenskyj „erfolgreiche Angriffe“ auf Kronstadt gegeben und damit „ein wichtiges militärisches Ziel“. Die Entfernung der Ziele zur ukrainischen Staatsgrenze betrug laut Selenskyj mehr als 850 Kilometer.
Russland spricht von groß angelegtem Angriff
Russland bestätigte die Angriffe und meldete umfangreiche Abwehrmaßnahmen. Insgesamt seien 70 feindliche Drohnen abgefangen worden, hieß es aus russischen Stellen.
Unklarer Schaden – erneute Luftangriffe auf Ukraine
Der Gouverneur von St. Petersburg sprach unterdessen von einem groß angelegten Angriff. Das Ausmaß der Schäden blieb zunächst unklar.
Auch Russland hatte in der Nacht wieder schwere Luftangriffe in der Ukraine durchgeführt.
