Vor der Küste der dänischen Insel Anholt wurde ein toter Wal entdeckt.
Die dänische Boulevardzeitung ‚Ekstra Bladet‘ berichtet, dass der Wal am Freitag untersucht werden soll, um eine Gewebeprobe zu entnehmen. Diese Probe könnte Klarheit darüber bringen, ob es sich bei dem toten Wal um ‚Timmy‘ handelt, den Buckelwal, der wochenlang in der deutschen Ostsee für Schlagzeilen sorgte. ‚Timmy‘ war mehrfach in der Ostsee gestrandet und wurde schließlich von einer privaten Initiative mit einer Barge ins offene Meer gebracht. Seit seiner Freilassung am 2. Mai 2026 gab es jedoch keine Signale mehr von dem GPS-Sender, der an dem Wal angebracht wurde.
Umweltministerium prüft rechtliche Schritte
Das Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt sich ebenfalls mit dem Fall und prüft rechtliche Schritte gegen die verantwortliche Privatinitiative. Eine Sprecherin des Ministeriums erklärte, dass man im Laufe der Woche entscheiden werde, wie weiter vorgegangen wird. Die Privatinitiative hatte den Transport des Wals per Lastkahn von der Insel Poel organisiert. Der Sprecher des Umweltministeriums vermutete, dass es keine schnelle Identifizierung des toten Wals geben werde. Die Insel Anholt liegt mitten im Kattegat, dem Gewässer zwischen Dänemark und Schweden.
Einzelne Fähre behindert Wal-Untersuchungen auf Anholt
Es gibt nur eine tägliche Fährverbindung zur Insel, was die Untersuchungen zusätzlich erschwert. Die Wal-Initiative, die ‚Timmy‘ freigelassen hatte, gab auf Nachfrage der ‚Bild‘-Zeitung an, nicht zu wissen, ob es sich bei dem toten Wal um ‚Timmy‘ handelt. Experten des Deutschen Meeresmuseums hatten bereits zuvor die Befürchtung geäußert, dass ‚Timmy‘ nach der Freilassung gestorben sein könnte. Ohne funktionierende Peilsender-Daten lässt sich das Schicksal des Tieres jedoch nicht zweifelsfrei klären.
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