Junge Menschen präsentieren sich im Internet häufig positiver, als sie sich im Alltag fühlen. Das zeigt eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, wonach vor allem 16- bis 29-Jährige ihr digitales Ich auffällig optimistisch gestalten. Im Vergleich zu älteren Nutzergruppen achten junge Menschen deutlich stärker darauf, einen positiven Eindruck in der Online-Welt zu hinterlassen.
Jüngere Nutzer achten verstärkt auf ihr Online-Image
Ein Viertel der 16- bis 29-Jährigen (25 Prozent) gibt laut IT-Branchenverband Bitkom offen zu, sich in der digitalen Welt glücklicher darzustellen als in der Realität. Zugleich ist es für mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe (53 Prozent) insgesamt wichtig, online einen positiven Gesamteindruck zu vermitteln.
Diese Werte fallen bei den jüngeren Befragten deutlich höher aus als in den anderen Altersgruppen. Bei den über 30-Jährigen geben insgesamt nur elf Prozent an, sich im Netz glücklicher darzustellen. Und 28 Prozent achten darauf, online einen positiven Gesamteindruck zu vermitteln.
Selbstbewusster, schöner, erfolgreicher
Neben einem glücklicheren Auftreten geben junge Menschen laut Bitkom auch häufiger an, sich im Netz selbstbewusster, interessanter und sozialer (je 24 Prozent), schöner und lustiger (je 18 Prozent), erfolgreicher (11 Prozent) oder sportlicher (10 Prozent) zu präsentieren. Nur 29 Prozent der 16- bis 29-Jährigen sagen, dass sie sich online nicht anders darstellen als im echten Leben. Bei den über 60-Jährigen sind es 65 Prozent.
Details zur Umfrage
Für die Erhebung befragte Bitkom Research online 1.449 Internetnutzer in Deutschland ab 16 Jahren. Die Befragung fand in der dritten und vierten Kalenderwoche 2026 statt.
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