Der Deutsche Städtetag verlangt, die ab 2028 geplanten Einnahmen aus der Zuckersteuer auf Cola, Limonaden und andere Getränke an die Kommunen weiterzureichen. Mit den veranschlagten 450 Millionen Euro sollen vor allem Präventions- und Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche vor Ort gestärkt werden.
Städte fordern Anteil an Zuckersteuer-Einnahmen
Der Deutsche Städtetag fordert, die geplanten Einnahmen von 450 Millionen Euro aus der ab 2028 vorgesehenen Zuckersteuer auf Cola, Limo und andere Getränke an die Kommunen weiterzuleiten. Das berichtet die „Rheinische Post“.
Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt sagte der Zeitung, die Städte begrüßten die Steuer grundsätzlich. Mit den Einnahmen aus der Zuckersteuer könnten Beratungsangebote der kommunalen Gesundheitsdienste in Stadtteilen, Schulen und Kitas ausgebaut und Sport- und Bewegungsangebote für junge Menschen gefördert werden, erklärte er laut „Rheinische Post“.
Gesundheitsprävention vor Ort
Schuchardt ergänzte der „Rheinischen Post“ zufolge, Gesundheitsprävention für Kinder und Jugendliche finde vor Ort statt. Zuckerhaltige Lebensmittel seien Treiber von Krankheiten wie Adipositas und Diabetes. „Von den Auswirkungen sind zuerst die kommunalen Sozial- und Gesundheitssysteme betroffen“, betonte der Hauptgeschäftsführer gegenüber der Zeitung.
Zuckersteuer als Bestandteil der Gesundheitsreform
Die schwarz-rote Koalition hatte die Einführung einer Zuckersteuer im Rahmen der geplanten Gesundheitsreform vereinbart, um damit die Krankenkassen zu entlasten.
