Vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger von der Politik verbindliche Zusagen für neue Rüstungsprojekte gefordert. Er pocht auf Planungssicherheit, um Investitionen in Produktionskapazitäten und Zukunftstechnologien voranzutreiben und sieht zugleich in europäischen Gemeinschaftsprojekten sowie der transatlantischen Zusammenarbeit zentrale Hebel für die Sicherheit in Europa.
Forderung nach Planungssicherheit vor Nato-Gipfel
Rheinmetall-Chef Armin Papperger fordert vor dem Nato-Gipfel in Ankara verbindliche Zusagen der Politik zu neuen Rüstungsprojekten. „Um unsere Verantwortung gegenüber den Streitkräften zu erfüllen, brauchen wir Planungssicherheit von der Politik“, sagte Papperger dem RND (Samstagausgaben).
Klare Abnahmegarantien und finanzielle Anzahlungen seien notwendig, um massiv in neue Produktionskapazitäten und Zukunftstechnologien investieren zu können.
Europäische Programme als „historische Chance“
Zudem seien gemeinsame Rüstungsprogramme innerhalb Europas eine historische Chance, um eine noch tiefere Standardisierung innerhalb der Nato zu erreichen. „Das ist der wirksamste Hebel für Skaleneffekte, Wettbewerbsfähigkeit und eine resiliente europäische Verteidigungsindustrie“, so Papperger laut RND.
Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft
Gleichzeitig bezeichnete der Rheinmetall-Chef die transatlantische Partnerschaft als unverzichtbar. „Die Programme, die wir gemeinsam mit unseren US-Partnern vorantreiben, sind essenziell für die Sicherheit auf unserem Kontinent“, erklärte er gegenüber dem RND.
