Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht dringenden Handlungsbedarf für Krankenhäuser und Pflegeheime. DStGB-Präsident Ralph Spiegler veranschlagt den Investitionsbedarf auf mindestens 20 Milliarden Euro. Der Deutsche Wetterdienst kündigt zudem eine neue, kurze Hitzewelle an.
Klimagerechte Ausstattung gefordert
Angesichts der aktuellen Hitzewelle fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser und Altenheime. Präsident Ralph Spiegler sagte der "Rheinischen Post": "Krankenhäuser brauchen Klimaanlagen für die Patientinnen und Patienten, aber auch für das Klinikpersonal."
Er sieht hier einen immensen Investitionsbedarf. Nach überschlägigen Schätzungen seien mindestens 20 Milliarden Euro nötig.
Die aktuellen Hitzewellen hätten deutlich gezeigt, dass Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime besser auf solche Ereignisse vorbereitet werden müssten, so Spiegler. Weiter betonte er: "Notwendig ist zudem eine besondere Betrachtung der Lage in den Alten- und Pflegeheimen." Man müsse den klimatischen Veränderungen Rechnung tragen und die Räumlichkeiten klimagerecht ausstatten.
Am Donnerstag und Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst eine neue, aber vergleichsweise kurze Hitzewelle.