Gleich zwei Verkehrsunfälle haben Polizei und Rettungskräfte im Raum Osnabrück beschäftigt. Während es bei einem Frontalzusammenstoß in Dissen vier Schwerverletzte gab, sucht die Polizei in Osnabrück nach einem flüchtigen Autofahrer – und nach einem wichtigen Zeugen im Rollstuhl.
Vier Schwerverletzte nach Frontalcrash in Dissen
Auf der Rechenbergstraße (L94) bei Dissen kam es am Donnerstagabend (21. Mai) gegen 18:15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit dramatischen Folgen. Nach bisherigen Ermittlungen war ein 42-jähriger Fahrer eines Audi A6 aus Richtung Dissen unterwegs, als er in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort prallte der Audi frontal mit einem entgegenkommenden VW Arteon zusammen, in dem vier Personen saßen. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn geschleudert, der VW überschlug sich zusätzlich.
Die vier Insassen des VW – zwei Männer im Alter von 45 und 52 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 40 und 45 Jahren – erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch der Audifahrer kam vorsorglich in eine Klinik. Die Rechenbergstraße musste während der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde der Audi beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Unfallflucht an der Weidenstraße in Osnabrück
Bereits am vergangenen Samstag (16. Mai) ereignete sich in Osnabrück ein weiterer Verkehrsunfall, bei dem die Polizei nun dringend Zeugen sucht. Gegen 17:20 Uhr war ein 58-jähriger Autofahrer auf der Weidenstraße stadteinwärts unterwegs, als ein anderer Pkw von dem Parkplatz eines Geschäftszentrums auf die Straße einbog. Dabei kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Statt anzuhalten und seine Personalien anzugeben, entfernte sich der Fahrer oder die Fahrerin des mutmaßlich beteiligten BMW unerlaubt vom Unfallort. Besonders hoffen die Ermittler nun auf einen bislang unbekannten Rollstuhlfahrer, der den Vorfall beobachtet haben soll. Die Polizei bittet diesen sowie weitere mögliche Zeugen, sich telefonisch unter 0541/327-2515 zu melden.
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