Starkregen, Sturmböen und Überschwemmungen in mehreren Regionen
Eine massive Gewitterzelle hat am Donnerstag über Teile Bayerns hinweggezogen und dabei erhebliche Schäden verursacht. Besonders betroffen war der Landkreis Dachau, wo das Unwetter Starkregen, heftige Sturmböen und weitere schwere Wettererscheinungen mit sich brachte, wie die dpa berichtet. Innerhalb von nur 20 Minuten fielen in Greding rund 40 Liter Regen pro Quadratmeter, wie der Kommandant der örtlichen Feuerwehr dem Bayerischen Rundfunk mitteilte. Da der Boden durch die anhaltende Trockenheit kaum Wasser aufnehmen konnte, liefen mehrere Keller voll. Zudem kam es auf der Autobahn bei Greding kurzzeitig zu einer Überschwemmung, die sich jedoch schnell wieder auflöste. Greding liege tief, weshalb Überflutungen hier besonders leicht auftreten, erklärte der Feuerwehr-Kommandant weiter.
Sturm entwurzelt Bäume und blockiert Straßen
Im Landkreis Dachau und Umgebung entwurzelte der Sturm zahlreiche Bäume, die auf Straßen und abgestellte Autos stürzten, wie der Merkur berichtet. Auch ein Wohnwagen wurde von einem umstürzenden Baum getroffen. Die Einsatzkräfte hatten im Laufe des Abends insgesamt 13 Einsätze in der Region zu bewältigen. Erst gegen Mitternacht entspannte sich die Lage allmählich. Die genauen betroffenen Gebiete sind auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) einsehbar.
DWD warnt vor schweren Gewittern und Hagel
Der DWD hatte zuvor bereits Warnungen vor starken Gewittern der Stufe zwei von vier für die Landkreise Rosenheim, Berchtesgadener Land und Traunstein herausgegeben, die bis 15 Uhr galten, wie die Passauer Neue Presse berichtet. In diesen Regionen wurden zudem Dauerregen und lokale Unwetter mit Hagel und Sturmböen erwartet. Die Wetterlage blieb auch in den folgenden Tagen angespannt, mit weiteren Schauern und Gewittern, die von Westen her aufzogen.