Besonders ältere Menschen betroffen – Saarland und Rheinland-Pfalz am stärksten
In Deutschland sind in diesem Jahr nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bis Mitte August etwa 15.800 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Wie der aktuelle Wochenbericht des RKI zeigt, entfielen allein 9.600 dieser Todesfälle auf die Extremhitze Ende Juni, als die Temperaturen an manchen Orten über 41 Grad stiegen. Weitere 4.000 Sterbefälle werden den ersten beiden Augustwochen zugerechnet. Der betrachtete Zeitraum umfasst den 6. April bis zum 16.
Hitzetote 2022 brechen alle Rekorde
August. Die Zahlen liegen damit deutlich über denen der bisherigen Rekordjahre 2018 und 2019, in denen das RKI 9.500 bzw.
RKI-Zahlen schwanken durch neue Berechnungsmethode
7.600 hitzebedingte Todesfälle registriert hatte, wie t-online und n-tv berichten. Allerdings variieren die Angaben für die Vorjahre leicht, da die Schätzungen monatlich neu berechnet werden – auch rückwirkend.