Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Streitkräfte angewiesen, die Angriffe auf Kiew für drei Tage ab Mitternacht zum 6. September auszusetzen. Der Stopp steht laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im Zusammenhang mit dem Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in der ukrainischen Hauptstadt.
Hintergrund: Gespräche in Moskau und Kiew
Witkoff und Kushner waren am Samstag in Moskau gelandet, um Gespräche mit Putin zu führen. Laut russischen Staatsmedien sollen die beiden Sondergesandten am Sonntag nach Kiew weiterreisen.
Der Besuch ist Teil der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, einen neuen Anlauf zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zu unternehmen.
Russlands unveränderte Position
Der Kreml erklärte, die Position Putins bleibe bestehen: Die Ukraine sollte das gesamte Territorium von vier von Russland beanspruchten Regionen abtreten und ihren Plan, der Nato beizutreten, aufgeben "unerschütterlich".
Seit den letzten Friedensgesprächen im Februar hatten beide Seiten ihre Luftangriffe auf das jeweils andere Territorium intensiviert. Die Frontlinien am Boden seien jedoch weitgehend statisch geblieben.