Portugal hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft am Dienstag mit einem klaren 5:0-Sieg gegen Usbekistan seine Ambitionen untermauert. Der WM-Neuling aus Zentralasien hatte der überlegenen Spielweise des Favoriten über weite Strecken wenig entgegenzusetzen. Durch den deutlichen Erfolg verbessert Portugal seine Ausgangsposition vor dem letzten Gruppenspiel deutlich, während Usbekistan nach der zweiten Niederlage im Turnierverlauf weiter unter Druck steht.
Frühe Führung und klare Verhältnisse vor der Pause
Die Mannschaft von Trainer Roberto Martinez dominierte die Partie von Beginn an und setzte Usbekistan früh unter Druck. Bereits in der 6. Minute brachte Cristiano Ronaldo die Portugiesen nach einer Hereingabe von Joao Cancelo in Führung. Nur elf Minuten später erhöhte Nuno Mendes mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 2:0.
Usbekistan fand kaum Wege, sich aus der portugiesischen Dominanz zu befreien. Ein vermeintlicher Anschlusstreffer durch Azizjon Ganiev wurde nach einer Videoüberprüfung wegen eines vorangegangenen Fouls aberkannt. Kurz vor der Pause sorgte Ronaldo mit seinem zweiten Treffer des Abends in der 39. Minute für die Vorentscheidung.
Eigentor und spät besiegelter Endstand
Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Portugal das Geschehen. Ein Eigentor von Abduqodir Khusanov führte in der 60. Minute zum 4:0.
In der Schlussphase verwaltete Portugal den deutlichen Vorsprung, während Usbekistan nur vereinzelt gefährlich wurde. Eldor Shomurodov vergab die beste Gelegenheit des Außenseiters mit einem Schuss über das Tor in der 78. Minute.
Leao setzt den Schlusspunkt
Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Rafael Leao. Nach einem Angriff über die rechte Seite legte Nelson Semedo den Ball ins Zentrum, wo Leao aus rund 14 Metern direkt abzog und in der 87. Minute zum 5:0-Endstand traf.
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