Ein Sturz ohne Fremdbeteiligung hat am Donnerstagabend (24. Juni) in Osnabrück-Pye für einen schweren Rettungseinsatz gesorgt. Ein 64-jähriger Pedelec-Fahrer erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.
Sturz am Bordstein
Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 18:00 Uhr auf dem Fürstenauer Weg unterwegs. Als er mit seinem Pedelec einen Bordstein hinunterfahren wollte, verlor er die Kontrolle und stürzte. Der 64-Jährige zog sich schwere Verletzungen am Kopf zu und wurde vom Rettungsdienst in das Marienhospital gebracht. Einen Fahrradhelm trug er nach Angaben der Polizei nicht.
Polizei appelliert an Radfahrende
Der Unfall nimmt die Polizei zum Anlass, erneut für das freiwillige Tragen eines Helms zu werben. Zwar besteht in Deutschland keine Helmpflicht für Rad- und Pedelec-Fahrende, dennoch könnten Helme Leben retten und schwere Kopfverletzungen verhindern.
Mehr Unfälle mit Zweirädern
Der Radverkehr gewinnt nach Angaben der Polizei weiter an Bedeutung. Entsprechend hoch bleibt auch die Zahl der Unfälle. Im Jahr 2025 waren im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Osnabrück 2.002 Fahrradfahrende und 1.265 Pedelec-Fahrende an Verkehrsunfällen beteiligt.
Positiv entwickelte sich die Zahl der tödlichen Unfälle: Bei Radfahrenden sank sie von elf auf fünf, bei Pedelec-Fahrenden von zwölf auf sechs. Gleichzeitig registrierte die Polizei jedoch einen deutlichen Anstieg bei E-Scooter-Unfällen. Deren Zahl nahm im vergangenen Jahr um 45 Prozent zu.
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