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DB Sicherheit

CSU-Politiker fordert Zugangskontrollen und mehr Sicherheit an Bahnhöfen

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Nach einer Anschlagsdrohung in einem ICE in Nordrhein-Westfalen fordert Unionsfraktionsvize Stephan Stracke (CSU) deutlich strengere Sicherheitsmaßnahmen im Bahnverkehr. Der CSU-Bundestagsabgeordnete sieht Bahnreisende und Zugpersonal zunehmend bedroht und hält zusätzliche Kontrollen an Bahnhöfen für notwendig.

Stracke fordert strengere Zugangskontrollen

Stephan Stracke (CSU) kritisiert die aktuelle Sicherheitslage im Bahnverkehr scharf. „Bahnfahren wird immer mehr zur Bedrohung, das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagte der CSU-Bundestagsabgeordnete der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Zwar lobte Stracke das bereits vereinbarte Maßnahmenpaket: „Das Sofortprogramm, das DB und Bundesländer vereinbart haben, ist ein guter Anfang, wahrscheinlich brauchen wir aber noch mehr Maßnahmen.“
Der Verkehrspolitiker regt an, sich an Regelungen in anderen Ländern zu orientieren. Man solle auch darüber nachdenken, „den Zugang zum Gleis wie in anderen Ländern künftig nur noch mit gültigem Fahrschein zuzulassen und Sicherheitskontrollen durchzuführen“, sagte Stracke der „Rheinischen Post“. Dies könne schrittweise umgesetzt werden: „Hier könnte man stufenweise vorgehen und mit großen Bahnhöfen beginnen, an denen es auch viel Kriminalität gibt. Klar ist jedenfalls, dass wir Zugpersonal und Passagiere bestmöglich schützen müssen.“

Hintergrund: Anschlagsdrohung in ICE

Am Donnerstag hatte ein Mann in einem ICE in Nordrhein-Westfalen Sprengsätze angezündet und mit einem Anschlag gedroht. Mindestens zwölf Menschen wurden leicht verletzt.

Sofortprogramm der Bahn für mehr Sicherheit

Die Bahn hatte im Januar ein Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit in Bahnhöfen vorgestellt. Dieses sah mehr Streifen des Sicherheitspersonals sowie den Ausbau der Videoüberwachung vor.

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4. April 2026 0 Kommentare
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Aral-Tankstelle an

Hohe Spritpreise: Grüne und Linke fordern Tempolimit

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

Angesichts gestiegener Spritpreise werden in der Bundespolitik Forderungen nach einem generellen Tempolimit lauter. Politikerinnen von Grünen und Linken drängen auf ein schnelles Handeln der Bundesregierung und verweisen auf mögliche Energie- und Klimaschutz-Effekte. Unterstützung erhalten sie von Empfehlungen der Internationalen Energieagentur, die bereits im März Maßnahmen zur Reduzierung der Folgen von Ölschocks vorgelegt hat.

Grünen-Fraktionschefin drängt auf rasche Entscheidung

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge forderte in der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) ein rasches Einführen eines Tempolimits. „Ein Tempolimit ist längst überfällig und muss jetzt kommen“, sagte Dröge der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Die Bürger müssten entlastet werden. „Aber wir werden auch Energie sparen müssen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Deutschland steht vor einer der schwersten Energiekrisen seit Jahrzehnten und die Bundesregierung tut fast gar nichts“, kritisierte sie in der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Linke fordert generelles Tempolimit von 120 km/h

Auch aus der Linksfraktion kommt die Forderung nach einem Tempolimit. Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik, sagte der „Rheinischen Post“, die Linke fordere ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen. „Dass auf deutschen Autobahnen weiter unbegrenzt gerast werden darf, ist aus der Zeit gefallen“, so Conrad gegenüber der „Rheinischen Post“. „Weniger Tempo senkt das Unfallrisiko, spart Sprit und schützt das Klima“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Internationale Energieagentur mit Maßnahmenkatalog

Bereits im März hatte die Internationale Energieagentur (IEA) zehn Maßnahmen vorgeschlagen, um die Auswirkungen von Ölschocks auf Haushalte und Unternehmen zu reduzieren. Die IEA regte unter anderem mehr Home-Office, niedrigere Geschwindigkeitslimits, eine Förderung des ÖPNVs und von Carsharing sowie weniger Geschäftsflugverkehr an.

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4. April 2026 0 Kommentare
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Tankstelle am

Steuerzahlerbund fordert höhere Pendlerpauschale wegen Spritpreisexplosion

von Hasepost Redaktion 4. April 2026

In der Diskussion über stark gestiegene Kraftstoffpreise fordert der Steuerzahlerbund zusätzliche Entlastungen für Pendler. Zugleich verlangt CSU-Politiker Michael Kießling ein entschiedeneres Eingreifen des Bundeskartellamts gegen Mineralölkonzerne, insbesondere an den Osterfeiertagen. Beide sehen Bürger und Wirtschaft durch die aktuellen Spritpreise erheblich belastet.

Steuerzahlerbund dringt auf höhere Entfernungspauschale

In der Debatte um die explodierenden Preise für Kraftstoff hat der Steuerzahlerbund mehr Entlastung für Pendler gefordert. „Die hohen Spritpreise treffen vor allem Pendler, die keine Wahl haben“, sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel der „Bild“ (Samstagausgabe).
Die Entfernungspauschale von 38 Cent reiche längst nicht mehr aus, so Holznagel. Er fordert mindestens 45 Cent pro Kilometer – rückwirkend zum 1. Januar.

Forderung nach hartem Durchgreifen des Kartellamts

Der CSU-Politiker Michael Kießling, Tourismussprecher der Unionsfraktion, verlangte hingegen ein hartes Vorgehen des Kartellamts auch an Ostern gegen die Mineralölkonzerne. „Feiertage sind kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen“, sagte er der Zeitung. „Wir haben dem Bundeskartellamt weitgehende Eingriffsrechte gegen Preistreiberei bei den Spritpreisen gegeben. Jetzt muss es diese Rechte zum Schutz von Bürgern und Wirtschaft auch offensiv nutzen.“
Kießling wertet die massiven Preiserhöhungen der letzten Tage als Herausforderung der Mineralölrisen an den Staat. „Das Kartellamt muss handeln“, sagte er. „Denn man gewinnt den Eindruck, dass die Mineralölkonzerne den Machtkampf mit dem Staat suchen.“ Erst Drohungen mit Angebotsverknappung, jetzt „eine massive Preisoffensive zur Osterreisezeit“.

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4. April 2026 0 Kommentare
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US-Flagge (Archiv)

Iran schießt US-Kampfflugzeug F-15E ab – Pilot vermisst

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Ein US-Kampfflugzeug des Typs F-15E ist am Freitag über dem Iran abgeschossen worden. Mehrere US-Medien und iranische Medien berichteten übereinstimmend über den Vorfall, der Fragen nach dem Schicksal der Besatzung aufwirft.

US-Kampfflugzeug über Iran abgeschossen

Nach Angaben mehrerer US-Medien und iranischer Medien wurde ein US-Kampfflugzeug des Typs F-15E am Freitag über dem Iran abgeschossen. Das Weiße Haus bestätigte, dass US-Präsident Donald Trump über den Vorfall informiert wurde, machte jedoch keine Angaben zum Verbleib der Crew.

Unklare Lage um die Besatzung

Berichten zufolge wurde eines der beiden Crewmitglieder gerettet und befindet sich in US-Gewahrsam. Nach dem zweiten Crewmitglied wird offenbar weiterhin gesucht. Im iranischen Fernsehen hieß es, es sei eine Belohnung dafür ausgesetzt worden, „feindliche Piloten“ gefangen zu nehmen, wie der Sender berichtete.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Spielschein für

Eurojackpot: Aktuelle Gewinnzahlen und wichtige Infos zum Gewinn

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Beim Eurojackpot sind am Freitagabend die aktuellen Gewinnzahlen gezogen worden. Ein möglicher Gewinn in der höchsten Gewinnklasse ist nach Angaben der Lotteriebetreiber äußerst unwahrscheinlich, bleibt in Deutschland jedoch steuerfrei. Die Veranstalter verweisen zudem auf die Gefahren des Glücksspiels.

Aktuelle Gewinnzahlen der Freitags-Ziehung

In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 9, 10, 18, 22, 37, die beiden „Eurozahlen“ sind die 1 und die 11. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Geringe Gewinnchance in der höchsten Klasse

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Lottogewinne bleiben steuerfrei

Da ein Lottogewinn in Deutschland keiner der sieben Einkommensarten, die einer Einkommenssteuer unterliegen, zugeordnet werden kann, ist ein Gewinn allgemein steuerfrei.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Bundespolizei (Archiv)

Tatverdächtiger ICE-Angreifer als rechtsextrem eingestuft und psychisch krank

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Einen Tag nach der Attacke in einem ICE bei Siegburg mit zehn Leichtverletzten ergeben sich nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ neue Hinweise zur Person des Tatverdächtigen. Demnach wurde der 20-Jährige beim Aachener Staatsschutz in der Rubrik „Politisch motivierte Kriminalität rechts“ geführt und soll unter erheblichen psychischen Problemen leiden.

Verdächtiger beim Staatsschutz erfasst

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, wurde der 20 Jahre alte Tatverdächtige beim Aachener Staatsschutz in der Rubrik „Politisch motivierte Kriminalität rechts“ geführt. Zudem soll der Tatverdächtige unter erheblichen psychischen Problemen leiden.

Angekündigter Anschlag per Mail

Nach Angaben der Zeitung bestieg der Mann am Donnerstagabend auf dem Hauptbahnhof Aachen den ICE. Kurz darauf soll der Beschuldigte Mails an mehrere Medien und die Bundesregierung verschickt haben, in denen er einen Anschlag auf der Reise von Köln nach Frankfurt angekündigt haben soll. Demnach wollte er mit einem Messer so viele Menschen wie möglich töten.

Notruf aus dem Zug

Ehe die Medien die zuständige Bundespolizei oder die Kreispolizei informieren konnten, ging bei der örtlichen Leitstelle der Notruf eines ICE-Fahrgasts ein. „Es habe jemand Sprengkörper im Waggon gezündet“, hieß es darin nach Angaben der Zeitung. Die Person sei nun in einer Toilette eingesperrt worden. Von Verletzen wisse er nichts, bekundete der Anrufer nach Angaben der Zeitung.

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Nina Warken

Warken fordert Steuerfinanzierung der Krankenkosten für Bürgergeldempfänger

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) fordert, dass die Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger künftig aus Steuergeldern und nicht mehr aus Beiträgen der Krankenversicherten bezahlt werden. Sie verweist auf Fragen der Gerechtigkeit und warnt vor einer Gefährdung des Vertrauens in die Demokratie, sollte der Eindruck entstehen, bestimmte Gruppen würden stärker belastet als andere.

Warken fordert gerechtere Finanzierung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, dass die Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger künftig nicht mehr aus den Beiträgen der Krankenversicherten, sondern aus Steuergeldern bezahlt werden. „Wenn der Staat eine Leistung verspricht, dann muss er sie im Sinne der Gemeinschaft auch bezahlen und darf das nicht zu einem wesentlichen Teil auf die Versichertengemeinschaft abschieben“, sagte Warken der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Das ist eine Gerechtigkeitsfrage. Die Menschen haben ein starkes Bewusstsein dafür, ob es im Land fair zugeht“, so Warken in der FAS weiter.

Bürgergeld als politischer Streitpunkt

Nach den Worten von Warken gehört das Bürgergeld zu den Themen, die am heißesten diskutiert würden. „Das Thema wird nicht zuletzt von der extremen Rechten benutzt. Da haben wir in der Bundesregierung die Aufgabe, einer Vergiftung der öffentlichen Debatte entgegenzusteuern“, sagte die CDU-Politikerin der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).

Vorschlag der Expertenkommission und Haushaltsfolgen

Die Übernahme der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger aus Steuermitteln zählt zu den Vorschlägen für eine Gesundheitsreform, die eine Expertenkommission am vorigen Montag vorgestellt hatte. Nach den vorliegenden Berechnungen würde diese Maßnahme den ohnehin angespannten Haushalt von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) zusätzlich mit zwölf Milliarden Euro pro Jahr belasten.
Warken misst der geplanten Gesundheitsreform eine grundsätzliche Bedeutung für die Stimmung im Land bei. „Wenn die Leute das Gefühl haben, sie werden stärker zur Kasse gebeten als andere, und die Politik bekommt keine Veränderung hin, dann nimmt das Vertrauen in die Demokratie weiter ab“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Das zu verhindern, ist die zentrale Aufgabe für diese Legislatur“, betonte Warken gegenüber der FAS.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Bauarbeiter (Archiv)

Klingbeil plant bundesweite Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbare Mieten

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant zur Entlastung des angespannten Mietmarkts die Gründung einer „Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau“. Ein entsprechendes Konzept des Vizekanzlers sieht vor, dass sich der Bund stärker am Wohnungsneubau beteiligt, um bezahlbare Mieten zu ermöglichen, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) berichtet.
Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will mit einer neuen bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft die gravierenden Probleme auf dem Mietmarkt eindämmen. Grundlage ist ein dreiseitiges Papier, aus dem die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) zitiert. „Der privatwirtschaftliche Wohnungsbaumarkt allein kann den nötigen Neubau zu bezahlbaren Preisen nicht realisieren“, heißt es in dem Konzept. Deshalb müsse sich der Bund hier stärker engagieren.

Konzept für neue Bundesgesellschaft

Klingbeil will das Konzept in den kommenden Monaten gemeinsam mit Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sowie den Koalitionspartnern CDU und CSU umsetzen. Der SPD-Chef hatte die Idee einer bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft in einer Reformrede vor einigen Tagen in Berlin angekündigt.
Die neue Wohnungsbaugesellschaft, für die der Bund als Mehrheitseigner auch private Investoren gewinnen will, soll nach dem Konzept Klingbeils „keine Baufirma und keine Behörde“ sein. Sie soll vielmehr Wohnungsbauprojekte „im bezahlbaren Preissegment“ entwickeln, deren Umsetzung dann öffentlich ausschreiben und Kredite zur Verfügung stellen, die der Staat günstiger aufnehmen kann als private Unternehmen. „Die beauftragten Baufirmen liefern die Wohnungen“, heißt es in dem Papier. Ziel sei es, die reinen Baukosten auf unter 3.000 Euro je Quadratmeter zu senken; derzeit liegen diese Angaben zufolge teils deutlich höher.

Notwendige Grundgesetzänderung

Weil das Wohnungswesen ausschließlich Ländersache ist, wäre für die Errichtung einer Bundesgesellschaft eine Änderung des Grundgesetzes erforderlich. Dafür müssten Zweidrittel-Mehrheiten sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat erreicht werden. Da die Koalition über diese Mehrheiten nicht verfügt, müsste sie mindestens die Grünen, vielleicht auch die Linkspartei, ins Boot holen.
Aus Sicht des Finanzministeriums ist eine Verfassungsänderung angemessen, weil die Mitwirkung des Bundes am Bau kostengünstiger Wohnungen „der Verbesserung der Lebensverhältnisse“ diene und „damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ sei.

Wohnungsmangel verschärft Mietpreisdruck

Nach einer Studie des Pestel-Instituts, einer Wirtschafts- und Sozialforschungsgesellschaft mit Sitz in Hannover, fehlen in Deutschland derzeit 1,4 Millionen Wohnungen. Der Mangel trägt maßgeblich dazu bei, dass die Nettokaltmieten, bundesweit betrachtet, allein in den vergangenen fünf Jahren um fast elf Prozent in die Höhe geschnellt sind. In den großen Städten ist der Anstieg der Studie zufolge noch dramatischer, vor allem junge Menschen finden hier oft kaum noch eine bezahlbare Wohnung.

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3. April 2026 0 Kommentare
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Ayhan Berber, Sektionsleiter Pneumologie, Taha Bekci, Oberarzt Pneumologie./ Foto: Monika Vollmer

Mit dem Frühling kommt auch in Osnabrück die Pollenallergie

von Hasepost 3. April 2026

Die Pollensaison hat begonnen und die ersten Frühblüher machen Allergikern zu schaffen. Wie sich Symptome behandeln lassen, wann mit welcher Therapie begonnen werden sollte und wie man sich vor einem Etagenwechsel schützen kann, erklären Pneumologie-Sektionsleiter Ayhan Berber und Oberarzt Taha Bekci vom Klinikum Osnabrück.

Viele Menschen von Pollenallergie in Deutschland betroffen

So mancher hat es in den letzten Tagen schon wahrgenommen: die Augen tränen, die Nase läuft und die Haut wird von Juckreiz geplagt. Während die einen sich über die ersten warmen Frühlingstage und das Erwachen der Natur freuen, beginnt für Menschen mit einer Pollenallergie eine Zeit, die zur Herausforderung werden kann. Rund 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Pollenallergie betroffen. „Die Tendenz ist steigend“, stellt Ayhan Berber, Sektionsleiter der Klinik für Pneumologie am Finkenhügel, fest. Die Gründe sieht der Arzt im Klimawandel. „Ein erhöhter CO2-Gehalt der Luft kann das Pflanzenwachstum fördern und zu einer erhöhten Pollenproduktion führen.“

Nicht nur Klimawandel verstärkt Pollenallergien

Der Mediziner ist seit 2009 als Pneumologe tätig. Er beobachtet, wie durch die verkürzte Winterzeit die Blütezeit in der Regel früher beginnt. Und somit die Saison, in der unzählige winzige Pflanzenpollen durch die Luft segeln, immer länger dauert. Berber stellt aber noch etwas ganz anderes fest: „Man kann durchaus sagen, die Pollen verändern sich und Allergene werden intensiver.“

Bei immer mehr Patienten sei ein Etagenwechsel zu sehen, bestätigt Oberarzt Taha Bekci. Von einem solchen Etagenwechsel sprechen Ärzte, wenn sich die allergische Entzündung von den oberen auf die unteren Atemwege ausdehnt. „Die Allergie betrifft dann auch die Lunge und eine solche Entzündung sollte auf keinen Fall verharmlost werden“, betont Bekci. Aus einem unbehandelten Heuschnupfen könne sich durchaus ein chronisches Asthma bronchiale entwickeln. In seltenen Fällen können allergische Reaktionen auch schwer verlaufen, etwa im Rahmen einer Anaphylaxe, dies ist jedoch unabhängig vom sogenannten Etagenwechsel.

Pollenallergien können auch Kreuzallergien auslösen

Was für viele also nur ein harmloser Blütenstaub ist, kann für Allergiker unterschiedliche Beschwerden auslösen. „Der Heuschnupfen kann durchaus mild sein, die Symptome können aber auch so stark werden, dass sich ein richtiges Krankheitsgefühl einstellt“, sagen die beiden Pneumologen. Auch eine Kreuzallergie kann auftreten. Das ist die Form von Allergie, in der das Immunsystem Proteine in Lebensmitteln für Pollenallergene hält, weil sie sich in ihrer Struktur ähneln. „Gerade Menschen, die gegen Birke und Hasel allergisch sind, können beim Verzehr von Stein- und Kernobst mit Juckreiz im Mundraum reagieren – ein sogenanntes orales Allergiesyndrom. Auch eine Allergie auf Melone, Tomate oder Orange bei einer bestehenden Gräserpollenallergie sind ein klassisches Anzeichen für eine Kreuzallergie“, erklärt Berber.

Mediziner raten Menschen mit Heuschnupfen, Arzt aufzusuchen

Doch warum reagiert mancher Körper so empfindlich auf Pollen? Die Gründe, so die beiden Ärzte, seien multifaktorell. „Im Laufe des Lebens können Infektionen das immunologische System triggern. Aber auch genetische Faktoren oder Umweltveränderungen durch Urbanisierung, Feinstaubbelastung und Luftschadstoffe können eine Rolle spielen. Bei hoher Pollenbelastung kann auch das Tragen einer Maske im Freien hilfreich sein.“ Der entscheidende Botenstoff, der für die typischen Symptome einer Pollenallergie verantwortlich ist, ist Histamin. Berber wie auch Bekci empfehlen Betroffenen, bei den ersten Symptomen einer Pollenallergie einen Arzt zu konsultieren. Denn gegen den Heuschnupfen lässt sich etwas tun.

Diese Therapien gibt es gegen Heuschnupfen

Die häufig erstgewählte Therapie sind Antihistaminika der zweiten oder dritten Generation, egal ob als Tablette, Augentropfen oder Nasenspray. Effektiv sei auch Nasenspray mit Kortison. Ebenfalls hilfreich: eine allergenspezifische Immuntherapie. Diese Art der Therapie sollte in einem symptomfreien Intervall beginnen. „Bis es zu einer Toleranzentwicklung kommt, kann es zwei bis drei Jahre dauern“, erklärt Berber.

Das sind die Tipps der Mediziner

Die Osnabrücker Lungenfachärzte empfehlen Betroffenen zudem, sich an ein paar klassische Tipps zu halten: Stoßlüftung nur zu bestimmten Zeiten. „In der Stadt eher Frühmorgens, auf dem Land abends.“ Abends statt morgens duschen, um die Pollen aus den Haaren und vom Körper zu waschen. Regelmäßig die Bettwäsche zu wechseln. Gegebenenfalls in der Natur eine Maske zu tragen. Und wer in dieser Zeit in Urlaub fährt: sowohl das Meer als auch das Hochgebirge gelten als pollenarme oder pollenfreie Regionen – und eignen sich für eine Zeit ohne Heuschnupfen.

 

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Obdachlose in

US-Arbeitslosenquote sinkt im März auf 4,3 Prozent

von Hasepost Redaktion 3. April 2026

Die Arbeitslosenquote in den USA ist im März leicht auf 4,3 Prozent gesunken. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums waren es im Februar noch 4,4 Prozent, zugleich verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen von 7,6 auf 7,2 Millionen. Die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts wird von Investoren weltweit aufmerksam beobachtet, weil sie Einfluss auf die Erwartungen an die Geldpolitik hat.

Rückgang von Arbeitslosenquote und Langzeitarbeitslosigkeit

Das US-Arbeitsministerium teilte am Freitag in Washington mit, dass die Arbeitslosenquote im März 4,3 Prozent betragen habe. Im Februar hatte der Wert noch bei 4,4 Prozent gelegen. Parallel dazu sank die Zahl der Arbeitslosen im gleichen Zeitraum von 7,6 auf 7,2 Millionen.
Nach Angaben des Ministeriums wurden im März rund 178.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Besonders stark war der Stellenaufbau den Angaben zufolge im Gesundheitswesen, im Baugewerbe, im Transport und in der Logistik. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging von 1,9 Millionen im Februar auf 1,8 Millionen Menschen zurück.

Bedeutung für Zinsen und Finanzmärkte

Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren auf der ganzen Welt „mit Argusaugen beachtet“. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über Zinssenkungen „würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen“.

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3. April 2026 0 Kommentare
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