Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Julian Nagelsmann wird neuer Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Das teilte der DFB am Freitag mit und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Die im Mai 2023 vorgestellte App „Entdecke Osnabrück“ mit interaktiven Stadtrundgängen und virtuellen Guides ist nun zusätzlich auf Englisch kostenfrei erhältlich. Auch den gedruckten „OSNABRÜCKGUIDE“ gibt’s ab Ende September in englischer und niederländischer Sprache.
„Gerade als Friedensstadt ist es natürlich wichtig, dass wir auch englischsprachige Angebote für unsere Gäste aus dem Ausland bereithalten“, berichtet Petra Rosenbach, Geschäftsführerin der Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH (TOL). Die TOL ist für die Vermarktung von Stadt und Landkreis als Urlaubs- und Kurzreiseziel sowie als Tagungsort im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus zuständig. „Mit der englischsprachigen App und unserem neuen englischsprachigen OSNABRÜCKGUIDE halten wir nun ein wichtiges Zusatzangebot bereit, um für unsere Stadt und die gesamte Region zu begeistern.“
Wie funktioniert die englischsprachige App?
Die Nutzung der englischen Ausgabe ist einfach, wie Projektleiterin Anja Hehmann von der TOL berichtet: „Für die englischsprachige Ausführung der App benötigen die Gäste keine andere Version. Sie können einfach die bisherige App von den jeweiligen Plattformen herunterladen. Je nach Spracheinstellung am eigenen Mobilgerät erkennt die App automatisch, ob die Nutzer:innen eine Alternative zur deutschen Sprachversion benötigen.“ In der App berichten dank Augmented Reality (erweiterte Realität) die virtuellen Begleiter Magda, die Marktfrau, und Friedrich, der Ratsbote, über die Geschichte Osnabrücks und führen auf zwei Routen durch die Stadt. In der englischen Version werden die Sprechtexte der Guides auf Englisch angezeigt und Nutzer:innen können sie sich auch vorlesen lassen. Sehr zufrieden zeigt sich Projektleiterin Hehmann mit den bisherigen Downloadzahlen: „Insgesamt haben wir seit Mai 2023 über 6.000 Downloads auf iPhones und Android-Geräten verzeichnet – das ist ein toller Start.“
Auch gedruckter Guide
Der gedruckte OSNABRÜCKGUIDE in englischer und niederländischer Sprache liegt ab Ende September in der Tourist Information Osnabrück zum Mitnehmen bereit. Neben einem Stadtplan und Informationen zur Stadtgeschichte gibt der handliche Flyer einen Überblick über die Highlights in Osnabrück. Shopping, Kulinarik, Freizeittipps, Kultur, Hotels: Mit dem OSNABRÜCKGUIDE lässt sich der Aufenthalt in Osnabrück vielseitig gestalten.
New York (dts Nachrichtenagentur) – Der neue EU-Klimakommissar Maros Sefcovic hat die Atomkraft als unverzichtbar für den Klimaschutz bezeichnet. Nur damit seien die Emissionsziele Europas rechtzeitig zu erreichen, sagte Sefcovic der „Welt“.
„Wenn man sich zahlreiche Projektionen für 2050 und die Zeit danach anschaut, habe ich ehrlich gesagt noch keine Prognose gesehen, laut der Klimaneutralität ohne Atomenergie zu erreichen wäre“, erklärte der Slowake am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Sefcovic hatte die Zuständigkeit für Klimapolitik im August von Frans Timmermans übernommen. Welche Energiequellen ein EU-Mitglied nutze, sei eine souveräne Entscheidung der jeweiligen Regierungen. „Wir sehen einige Mitgliedsländer, die in jüngster Zeit in den Bau neuer Atomkraftwerke investieren. Es gibt großes wirtschaftliches Interesse an der Entwicklung von neuen, sogenannten Kleinen Modularen Reaktoren, die meiner Meinung nach eine Option für die Zukunft sind.“
Foto: Atomkraftwerk (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat Berichte zurückgewiesen, wonach eine Erleichterung des Familiennachzugs für Flüchtlinge geplant sei. „Nein, ich habe nicht vor im Moment den Familiennachzug vorzulegen“, sagte Faeser am Freitag im Bundestag.
An die Unionsfraktion gerichtet ergänzte die Ministerin: „Ich weiß, dass Sie Interesse daran haben, Dinge auch in der Presse zu steuern dieser Tage.“ Laut eines Berichts, den die „Welt am Sonntag“ für das Wochenende angekündigt hat, existiert im Innenministerium ein sogenannter Referentenentwurf vom 4. September, der erhebliche Erleichterungen für den Nachzug vorsieht, sich aber noch nicht in der Ressortabstimmung befindet. Die Union heize die Debatte künstlich an und trage nichts zu einer Lösung der Probleme bei, sagte Faeser. „All das ist Populismus pur und stärkt nur die Rechtsextremen“, so die Innenministerin.
„Wir haben als Demokraten eine Verantwortung für unsere Demokratie. Gehen Sie nicht weiter auf dem Irrweg, Wahlkampf auf dem Rücken von Menschen zu machen, die von Krieg und Terror bedroht sind.“ Faeser äußerte sich ebenfalls zu den gestiegenen unerlaubten Grenzübertritten: So habe die Bundespolizei bis einschließlich Juli 56.052 unerlaubte Einreisen nach Deutschland verzeichnet. Dabei seien bis zum selben Zeitpunkt rund 1.300 Schleusungen mit circa 1.400 Beschuldigten festgestellt worden.
„Ja, wir sind auf allen Ebenen gefordert, irreguläre Migration einzustellen.“ Die Bundesregierung habe die Zusammenarbeit mit den Kommunen diesbezüglich bereits intensiviert. „Ich habe die Bundespolizei an den deutschen Außengrenzen, insbesondere zu Polen und Tschechien, mit mehreren Hundertschaften verstärkt“, so Faeser. „Schon seit Beginn des Jahres haben wir ein Gesetz zur Beschleunigung der Asylgerichtsverfahren und Asylverfahren in Kraft gesetzt. Wir ermöglichen damit bessere und vor allem schnellere Entscheidungen.“
Die Bundesregierung beharre auf ihrem klaren Kurs: „Fachkräfte gewinnen, Humanität leben, irreguläre Migration beenden. Wir schützen das individuelle Grundrecht auf Asyl – auch vor Missbrauch“, so die Ministerin.
Foto: Nancy Faeser am 22.09.2023, über dts Nachrichtenagentur
Gute Nachricht des Tages: coffee perfect übergibt Produkte im Wert von rund 18.000 Euro an die Osnabrücker Tafel
Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.
Großzügige Spende für die Osnabrücker Tafel: Bereits in der vergangenen Woche übergab die coffee perfect GmbH Waren im Wert von rund 18.000 Euro an die Einrichtung.
Dabei handelt es sich um Produkte aus dem Sortiment des Unternehmens, wie den Greenline Espresso, die Barista Hafermilch und die kürzlich auf den Markt gebrachten Chocosticks. Die Übergabe der Waren fand am vergangenen Donnerstag (14. September) bei der Tafel statt. Insgesamt wurde drei Paletten im Wert von rund 18.000 Euro übergeben.
„Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung“
Johanna Heyne, Marketing Managerin von coffee perfect, äußerte sich zur Spende: „In Zeiten, in denen die Anzahl der Bedürftigen dramatisch gestiegen ist, freuen wir uns, einen Beitrag zu leisten, der über die Grenzen des Kaffeetrinkers hinausgeht. Im Rahmen unserer Spende an die Tafel Osnabrück stellen wir nicht nur unseren hochwertigen und bio-zertifizierten Espresso zur Verfügung, sondern auch Alpro Hafermilch sowie unsere brandneuen Chocosticks als besonderes Highlight. Da die Verpackungsoptik der ersten Charge dieses neuen Produktes unseren Qualitätsansprüchen nicht genügt, sind wir stolz darauf, diese Lebensmittel an bedürftige Menschen in der Region Osnabrück weiterzugeben und gleichzeitig ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung zu setzen.“
Das Innovatorium, Osnabrücks neueste Veranstaltungslocation im Coppenrath Innovation Centre (CIC), eröffnete am Mittwoch (20. September) mit einer Auftaktveranstaltung im Rahmen der Digitalen Woche der Stadt Osnabrück. Die Eventlocation, die von der Marketing Osnabrück (mO.) betrieben wird, will eine Plattform für Innovation, Wissenstransfer und Kultur in der Region darstellen.
Das Innovatorium – mit einem Fassungsvermögen bis zu 600 Gästen – befindet sich inmitten des ehemaligen Ringlokschuppens, der heute das Coppenrath Innovation Centre (CIC) beherbergt. Die ungewöhnliche Location befindet sich nur wenige Meter vom Hauptbahnhof entfernt, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Instituten, Hochschulen und Unternehmen, die im CIC zur Künstlichen Intelligenz forschen.
Keynote von Sascha Lobo
Das Pre-Opening des Innovatoriums fand am Mittwoch im Rahmen der Digitalen Woche statt. Ganztägig gab es Vorträge zu Themen aus dem Bereich der Digitalisierung in der Wirtschaft. Ein Highlight der Veranstaltung war die ausgebuchte Keynote von Sascha Lobo auf Einladung von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter zum Thema digitale Transformation. Bereits am Folgetag war das Innovatorium Gastgeber des Niedersächsischen Straßenbautags. Hier hielt unter anderem Wirtschaftsminister Olaf Lies einen Vortrag. Jan Jansen, Geschäftsführer der mO./OsnabrückHalle, brachte seine Begeisterung für das gelungene Pre-Opening zum Ausdruck: „Das war ein richtig guter Start. Ein schöner Gleichklang von gutem Content auf der Bühne und sehr guter Atmosphäre! So soll es sein, im Innovatorium.“
Zusammen mit Polizei und Justiz wollen Landkreise und kreisfreie Städte in der Weser-Ems-Region, darunter auch Osnabrück, stärker gegen kriminelle Clanstrukturen vorgehen. Das ist das Ergebnis eines Zusammenkommens der Verantwortlichen.
„Entscheidend ist dabei auch ein regelmäßiger Informationsaustausch aller Behörden“, heißt es dazu in einer gemeinsamen Pressemitteilung nach einem Treffen in Leer. Dort kamen die Landräte und Oberbürgermeister mit den beiden Polizeipräsidenten Michael Maßmann (Osnabrück) und Johann Kühme (Oldenburg) sowie dem Leitenden Oberstaatsanwalt Bernhard Südbeck von der Staatsanwaltschaft Osnabrück zusammen. Eingeladen hatte der Leeraner Landrat Matthias Groote, er ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Weser-Ems.
Null-Toleranz-Strategie gegen Clans
Polizei, Justiz und Kommunen sehen sich durch die Aktionen krimineller Clans schon seit vielen Jahren herausgefordert. Daher wollen sie bei der Bekämpfung dieser Form von Kriminalität in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Bei dem Treffen in Leer wurde auf das hohe Gewaltpotenzial hingewiesen, Clankriminalität führe selbst in ländlichen Regionen zu einer Verunsicherung der Bevölkerung.
„Öffentlich ausgetragene Familienstreitigkeiten mit extremer Gewalt beeinflussen das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger immens, das ist absolut nicht hinnehmbar“, sagt Polizeipräsident Maßmann. Der Oldenburger Polizeipräsident Kühme ergänzt, dass eine Null-Toleranz-Strategie das einzig richtige Mittel sei, um dieser Form von Kriminalität in den Griff zu bekommen. Der Leitende Oberstaatsanwalt Südbeck verweist auf gute Erfahrungen mit regionalen Sicherheitspartnerschaften von Polizei, Justiz und kommunalen Behörden: „Clankriminalität können wir nur mit einem ganzheitlichen Ansatz effektiv bekämpfen. Entscheidend ist der regelmäßige Informationsaustausch aller Behörden. Der bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angesiedelten Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen kommt dabei besondere Bedeutung zu“.
Landrat Matthias Groote betont, die gemeinsamen Gespräche der Behörden seien wichtig: „Rechtsverstöße, gleich welcher Art, müssen mit aller Konsequenz verfolgt werden. Wir alle haben das gleiche Ziel.“
Köln (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeitgeber in Deutschland haben im vergangenen Jahr gut 70 Milliarden Euro für die Entgeltfortzahlung an ihre erkrankten Beschäftigten bezahlt. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die „Rheinische Post“ berichtet.
Wegen einer Datenrevision falle die Summe zwar geringer aus als bislang erwartet, sie liege aber immer noch „auf Rekordniveau“, so das Institut. „Für das laufende Jahr ist nicht von einem Rückgang auszugehen“, schreibt IW-Forscher Jochen Pimpertz. Der Studie zufolge stiegen die Aufwendungen der Unternehmen für die Lohnfortzahlung erkrankter Mitarbeiter von 2021 auf 2022 deutlich an: 2021 mussten die Arbeitgeber noch 66 Milliarden Euro aufwenden, im vergangenen Jahr waren es bereits 70,2 Milliarden Euro. Zwischen 2019 und 2021 seien die Aufwendungen „annähernd konstant“ geblieben, dann aber im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr stark um etwa 6,5 Prozent gestiegen, so das IW. „Zum einen lässt sich der Anstieg mit dem erhöhten Krankenstand erklären, der sich vor allem aufgrund der Zunahme an Atemwegserkrankungen ergeben hat“, schreibt Pimpertz unter Verweis auf die Corona-Pandemie.
Der Corona-Effekt lasse sich in den Krankendaten noch bis zum Frühjahr 2023 ablesen. „Seitdem pendelt sich der Krankenstand infolge von Atemwegserkrankungen allmählich wieder auf dem Niveau der Vor-Corona-Jahre ein.“ Zum anderen steigen die Bruttolöhne und -gehälter nominal mit jeder Lohnrunde. „Inflationsbedingt fielen die Tarifabschlüsse zuletzt relativ hoch aus. Je höher das Gehalt, desto höher auch der Anspruch auf Entgeltfortzahlung bei krankheitsbedingten Fehlzeiten“, so Pimpertz.
Wer erkrankt ist und seinem Arbeitgeber ein ärztliches Attest vorlegt, bekommt sein Gehalt für bis zu sechs Wochen weiter bezahlt. Dauert die Genesung länger, springt die Krankenkasse ein. Sie zahlt ab der siebten Woche ein Krankengeld, höchstens jedoch bis einschließlich der 72. Woche.
Das Krankengeld ersetzt das regelmäßige Bruttoentgelt nur noch zu 70 Prozent.
Foto: Euroscheine (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
VfL-Gegner im Blickpunkt: HSV kommt mit vielen bekannten Gesichtern an die Bremer Brücke
Nach dem 0:7 gegen Hannover 96 ist vor dem nächsten Ligaspiel: Bereits am Freitagabend (22. September) gastiert mit dem Hamburger Sportverein der nächste langjährige Bundesligist an der Bremer Brücke – und bringt gleich vier in Osnabrück noch gut bekannte Gesichter mit in die Hasestadt.
Allen voran Ludovits Reis und Moritz Heyer dürften den VfLern nach wie vor in guter Erinnerung bleiben. Ersterer wurde einst zur Saison 2020/21 vom großen FC Barcelona ausgeliehen und überzeugte in insgesamt 30 Partien in Lila-Weiß im Mittelfeld mit Übersicht, Passsspiel und Ballsicherheit. Im Anschluss blieb der 23-Jährige Fußball-Deutschland treu – und zog weiter zum HSV. Fünf Partien mehr im Osnabrücker Dress absolvierte Moritz Heyer, dessen Anschlusstreffer für die Hamburger am vergangenen Wochenende den Hamburgern nicht mehr reichte – mit 1:2 verlor man gegen Elversberg und kassierte so die erste Saisonniederlage, die auch der dritte Ex-Osnabrücker (62 Partien) nicht mehr verhindern konnte: Keeper Daniel Heuer-Fernandes. Ebenfalls aus der Hase- in die Hansestadt zog es Merlin Polzin, heute Co-Trainer von HSV-Chefcoach Tim Walter.
HSV will nächste Pleite beim Aufsteiger vermeiden
Für die Truppe des teils exzentrisch wirkenden Fußballlehrers geht es in Osnabrück am Freitag um die Tabellenspitze, die derzeit aufgrund der besseren Tordifferenz von Fortuna Düsseldorf – trainiert vom ehemaligen VfL- und HSV-Coach Daniel Thioune – belegt. Trotz bereits 13 gesammelter Punkte geht es an der Bremer Brücke entsprechend auch um etwas Wiedergutmachung, denn zwei Niederlagen in Folge gegen einen Aufsteiger sollen für den Aufstiegsaspiranten unbedingt vermieden werden.
Letzter HSV-Sieg an der Bremer Brücke vor über zwei Jahrzehnten
Die Bilanz spricht dabei nach insgesamt bereits 20 Aufeinandertreffen für den HSV, wenngleich der VfL aufgrund der letzten Aufeinandertreffen gute Erinnerungen an die Hamburger haben dürfte. Elf Duelle entschied der HSV für sich, sechs die Lila-Weißen – zuletzt in der letzten Partie am 33. Spieltag der Zweitligasaison 2020/21 mit 3:2. Für den letzten Sieg des HSV an der Bremer Brücke muss noch einmal deutlich weiter zurückgeschaut werden, genauer gesagt ins Jahr 1988. Alle vier danach folgenden Duelle in Osnabrück gingen an den Gastgeber.
Für die „Mission 5. Heimsieg in Folge über den HSV“ fällt derweil neben Timo Beermann auch Niklas Wiemann aus. Der Innenverteidiger ist nach der Roten Karte im Hannover-Spiel für zwei Partien gesperrt. Der verbliebene zentrale Abwehrspieler und derzeitige Ersatz-Kapitän Maxwell Gyamfi sieht sich entsprechend in einer besonders wichtigen Rolle: „Durch Timos Verletzung habe ich gerade natürlich eine besondere Rolle als Kapitän. Zusammen mit dem gesamten Mannschaftsrat ist es momentan unsere Aufgabe, in die Mannschaft hineinzuhören und das gesamte Bild zu betrachten. Wir brauchen starken Zusammenhalt für den sportlichen Erfolg.“ Neben Beermann und Wiemann fehlt auch Maximilian Thalhammer aufgrund gesundheitlicher Beschwerden.
Defensive im Vordergrund
Trotz defensiver Ausfälle legt Trainer Tobias Schweinsteiger im Vorfeld der Partie einen Fokus auf die Verteidigung: „Wir treffen am Freitag auf einen gut besetzten und eingespielten Kader. Der HSV will in diesem Jahr das große Ziel Aufstieg verwirklichen und hat sich dafür defensiv noch einmal verstärkt und stabilisiert. Die Partie wird nicht einfach und wir werden hart verteidigen müssen. Wir müssen mutig sein, die vom HSV angebotenen Räume zu bespielen und die Umschalträume ideal zu nutzen.“
Profitieren könnte der VfL dabei von einer vollen Bremer Brücke. Wer keinen Platz hat kann die Partie über den Pay-TV-Sender sky oder das Liveradio der Lila-Weißen verfolgen.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.535 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
Die größten Verluste gab es bei Continental, Fresenius und Sartorius. „Die negativen Vorgaben von der Wall Street sind zum heutigen Handelsstart eine harte Bürde für Dax & Co.“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners den Handelsbeginn. „In den USA ist der Leitindex S&P 500 gestern nach dem europäischen Handelsschluss auf ein 3-Monats-Tief abgerutscht.“ Die Furcht vor länger höheren US-Zinsen überstrahle im Moment alles, so Altmann.
„Die Zinsen 10-jähriger US-Staatsanleihen sind gestern auf ein neues 16-Jahres-Hoch geklettert.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen schwächer. Ein Euro kostete 1,0624 US-Dollar (-0,32 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9412 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 93,70 US-Dollar, das waren 40 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur
