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Frankfurter Börse

Dax schließt fester, Investoren setzen auf defensive Aktien

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Der Dax hat den Dienstag mit einem freundlichen Ergebnis beendet. Der Leitindex legte zum Xetra-Handelsschluss um 0,7 Prozent zu und schloss bei 23.731 Punkten. Trotz des Anstiegs bleiben Anleger vor dem großen Verfallstermin am Freitag und angesichts eingetrübter Konjunkturerwartungen vorsichtig.

Dax legt zu, Skepsis bleibt

Am Dienstag hat der Dax freundlich geschlossen. Bei Xetra-Handelsschluss standen 23.731 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,7 Prozent mehr als am Vortag.
Die Frage sei, „ob sich die Investoren auch nach dem großen Verfallstermin am Freitag noch so stark in Aktien von europäischen Unternehmen engagieren wollen und werden“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Dies hänge im Wesentlichen von den Konjunkturaussichten für die Eurozone in den kommenden Quartalen ab.

Eingetrübte Konjunkturerwartungen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im März um fast 60 auf minus 0,5 Punkte eingebrochen und liefen damit deutlich unter den prognostizierten plus 39,2 Punkten über die Ticker. Sie spiegeln die hohe Skepsis der Finanzmarktexperten ob der aktuell hohen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten wider. Da ist die leicht gestiegene, aktuelle Lagebewertung nicht wirklich ein Lichtblick, auch hier hatte der Markt mit einem stärkeren Plus gerechnet.
„Auch deshalb dürften im Dax heute eher die defensiven Branchen gefragt gewesen sein“, sagte Lipkow (CMC Markets). An die Spitze der Kursliste setzten sich dabei insbesondere die Rückversicherer aus Hannover und München, sowie Papiere von Eon, Siemens Energy und RWE, neben Merck und Brenntag. Abgestoßen wurden unter anderem Beiersdorf und Fresenius.

Stärkerer Euro, höherer Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1528 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8675 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg weiter deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 102,10 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Einigung auf mehr Geld und weniger Bürokratie für Hebammen

Einigung auf mehr Geld und weniger Bürokratie für Hebammen

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Hebammen erhalten höhere Zuschläge und weniger Bürokratie ab April.

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Hebammenverbände und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen auf zentrale Verbesserungen für Hebammen geeinigt. Die Einigung sieht vor, dass Hebammen bei Geburten in Krankenhäusern künftig bestimmte Zuschläge für die Eins-zu-eins-Betreuung von Gebärenden auch dann erhalten, wenn die Frauen erst kurz vor der Geburt erscheinen. Zudem entfällt die bisherige Pflicht, sich für die Abrechnung telefonischer Beratungen eine Unterschrift besorgen zu müssen, wie der Deutsche Hebammenverband und der Kassenverband mitteilten. Diese Änderungen sollen bereits zum 1. April in Kraft treten.

Hebammen-Vergütung wird flexibler und bürokratischer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) begrüßte die Einigung als eine gute Nachricht, während der Deutsche Hebammenverband die Änderungen als notwendige, aber begrenzte Verbesserung bezeichnete. Sie seien nicht viel mehr als ein Trostpflaster, erklärte Präsidentin Annika Wanierke. Laut einer Mitteilung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen werden die Zuschläge flexibler und die Bürokratie sinkt. Künftig soll die Vergütung für die Eins-zu-eins-Betreuung auch dann gezahlt werden, wenn eine Geburt sehr schnell verläuft oder ein Wechsel der betreuenden Hebamme während einer Schicht erfolgt. Zudem können Beleghebammen befristet bis Ende 2027 bestimmte ambulante Leistungen direkt mit den Krankenkassen abrechnen.

Hebammenverband kritisiert finanzielle Einbußen trotz Reform

Auch die Dokumentation wird vereinfacht, etwa durch den Wegfall einzelner Nachweispflichten bei telefonischen Beratungen. Der Deutsche Hebammenverband beklagt dennoch finanzielle Einbußen und spricht von einem Trostpflaster. Im Zuge der Einigung sagte der Hebammenverband zu, seine Klage gegen einen zuvor gefallenen Schiedsspruch zurückzunehmen. Die Geburtshilfe steht seit Jahren unter Druck. Verbände warnen vor Versorgungslücken, insbesondere in ländlichen Regionen, sollten sich die Arbeitsbedingungen für Hebammen nicht nachhaltig verbessern.

Geburtsstationen halbiert seit 1991 in Deutschland

Die nächste Möglichkeit für einen aktualisierten Hebammenhilfevertrag nach weiteren Verhandlungen könnte es zum Jahreswechsel 2028 geben. Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen seit der Wiedervereinigung halbiert. Gab es 1991 noch 1.186 Krankenhäuser mit Geburtshilfestationen, waren es 2024 nur noch 578. Das ist ein Rückgang um 51,3 Prozent. Zugleich war die Zahl der Geburten 2024 um 18,4 Prozent niedriger als 1991.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Sitzung des

NRW beschließt erstes Landes-Antidiskriminierungsgesetz gegen Behördenwillkür

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

In Nordrhein-Westfalen hat das Landeskabinett das erste Antidiskriminierungsgesetz eines deutschen Flächenlandes beschlossen. Das Gesetz soll in dieser Woche in den Landtag eingebracht werden und nach Darstellung der Landesregierung eine Lücke im bestehenden Schutz vor Diskriminierung schließen. Während Gleichstellungsministerin Verena Schäffer (Grüne) von einem Meilenstein spricht, kommt aus Opposition und Beamtenbund scharfe Kritik.

NRW plant eigenes Landesantidiskriminierungsgesetz

NRW-Gleichstellungsministerin Verena Schäffer (Grüne) kündigte in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) an, das vom NRW-Landeskabinett beschlossene Antidiskriminierungsgesetz werde in dieser Woche in den Landtag eingebracht. Bisher existiert ein Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) nur im Stadtstaat Berlin.
„Das ist ein Meilenstein für den Schutz vor Diskriminierung“, sagte Schäffer der WAZ. Sie erinnerte an das kürzlich veröffentlichte Sozio-Ökonomische Panel der Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung. Demnach haben etwa 13 Prozent der Menschen in Deutschland, darunter besonders viele mit Migrationshintergrund, schon Alltagsdiskriminierung erlebt.

Schutzlücke beim Kontakt mit Behörden

Laut der Ministerin werde mit dem LADG eine Schutzlücke des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) geschlossen. Das AGG schützt bei privatrechtlichen Fragen, zum Beispiel bei Streit mit einem Arbeitgeber, Vermieter oder einem Fitness-Studio über Diskriminierung. Wenn ein Bürger im Kontakt mit staatlichen Behörden diskriminiert werde, helfe ihm das AGG aber nicht, so Schäffer.
Sie betonte gegenüber der WAZ, dass mit diesem Gesetz nicht einzelne Lehrkräfte oder Polizisten an den Pranger gestellt werden sollten. Klagen gegen Diskriminierung richteten sich gegen die staatliche Institution, also zum Beispiel eine Schule oder eine Polizeibehörde.

Kritik von Beamtenbund und Opposition

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) in NRW und die Opposition im Landtag kritisieren das Landesantidiskriminierungsgesetz scharf. Sie warnen vor einem Generalverdacht gegenüber Beschäftigten in Behörden und vor einer unnötigen Bürokratie. Nach ihrer Darstellung sei die Zahl der Diskriminierungs-Fälle in Behörden zudem so gering, dass ein solches Gesetz unnötig sei.
Besonders heftig kritisiert wird, dass künftig schon Indizien, die auf eine Diskriminierung hindeuten, ausreichen sollten, um die Beschuldigten zur Beweisführung zu zwingen, dass es keine Diskriminierung gegeben habe. Dies kehre die Beweislast um.
Verena Schäffer bestreitet das in der WAZ: „Wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sieht das Gesetz eine Beweislasterleichterung vor. Indizien müssen eine Diskriminierung plausibel erscheinen lassen.“ Bloße Vermutungen oder pauschale Vorwürfe reichten definitiv nicht aus.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Commerzbank (Archiv)

Commerzbank-Betriebsrat attackiert Unicredit-Übernahmepläne als „Schweinerei“

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Im Übernahmekampf um die Commerzbank verschärft der Betriebsrat seine Kritik am Unicredit-Management. Betriebsratschef Sascha Uebel wirft Unicredit-Chef Andrea Orcel vor, mit der Ankündigung eines Übernahmeangebots Unsicherheit zu schüren und die Belegschaft zu verunsichern.

Betriebsrat attackiert Unicredit-Chef Orcel

Sascha Uebel, Betriebsratschef der Commerzbank, kritisiert den Zeitpunkt der Übernahmepläne von Unicredit-Chef Andrea Orcel scharf. „Es ist eine Schweinerei, dass Herr Orcel im aktuellen Umfeld ein Übernahmeangebot ankündigt, in dem die Unsicherheit wegen des Irankriegs und steigender Energiepreise ohnehin hoch ist“, sagte Uebel dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Orcel sorge damit für zusätzliche Verunsicherung in einer Zeit, in der Stabilität wichtiger sei denn je. „Damit stößt er die Beschäftigten und die Kunden der Commerzbank erneut vor den Kopf.“

Zweifel an Wirtschaftlichkeit einer Übernahme

Die Arbeitnehmervertreter der Commerzbank lassen sich nach eigenen Angaben von einer Investmentbank beraten und sind überzeugt, dass sich eine Übernahme für Unicredit aktuell nicht rechnen würde. „Unicredit müsste dafür in den nächsten Jahren Einsparungen in Milliardenhöhe erzielen“, sagte Uebel dem „Handelsblatt“. „Das wird Herrn Orcel aber nicht gelingen, denn wir werden uns mit allen Mitteln gegen einen Kahlschlag wie bei der HVB wehren.“
Unicredit hat die Münchner Hypo-Vereinsbank (HVB) 2005 übernommen und seitdem über 60 Prozent aller Stellen gestrichen. Auf diese Erfahrung verweist Uebel, wenn er vor einem erneuten drastischen Stellenabbau im Falle einer Commerzbank-Übernahme warnt.

Schutz durch Vereinbarungen und Haustarifvertrag

Uebel verweist darauf, dass die Arbeitnehmervertreter im Zuge der 2025 verabschiedeten Strategie eine Transformationsvereinbarung mit dem Management unterzeichnet haben. Zudem habe die Commerzbank einen Haustarifvertrag mit der Gewerkschaft Verdi geschlossen, in dem die Betriebsratsstrukturen bis 2030 festgeschrieben seien. „Verdi könnte viele Umbaumaßnahmen somit bis 2030 blockieren“, sagte Uebel dem „Handelsblatt“. „Unicredit wird ohne uns in den nächsten fünf Jahren also keine signifikanten Einsparungen erzielen können.“

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17. März 2026 0 Kommentare
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Drama in den Schlusssekunden: TVB-H unterliegt 35:34 nach sensationeller Leistung in Vinnhorst / Foto: Petra auf dem Kampe

Drama in den Schlusssekunden: TV Bissendorf-Holte unterliegt 35:34 in Vinnhorst

von PM 17. März 2026

Der TV Bissendorf-Holte musste sich im Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten in Vinnhorst nach spannenden und hochdramatischen sechzig Minuten mit 35:34 (16:17) geschlagen geben. Die Bissendorfer spielten das gesamte Spiel über auf Augenhöhe und lieferten dem Spitzenteam einen herausragenden Kampf, der letztendlich mindestens einen, wenn nicht sogar beide Punkte verdient hätte. Bester Werfer für die Mannschaft aus der Region Osnabrück war Kreisläufer Albert Brack mit sieben Treffern.

Von Beginn an auf Augenhöhe

Der TV Bissendorf-Holte begann direkt mutig zu Anfang des Spiels. Die Gastgeber vom TuS Vinnhorst gingen zwar zunächst mit 3:1 und 5:3 in Führung, doch davon ließ sich die Mannschaft aus der Region Osnabrück nicht irritieren. Nach Toren von Fabian Rußwinkel und Gero Seger hatten die Bissendorfer wieder ausgeglichen. In den nachfolgenden Minuten gelang es den Hausherren sich wieder etwas abzusetzen und mit 12:9 in Führung zu gehen. Vor allem die Vinnhorster Leonard Zink und Dominik Kalafut drückten dem Spiel in dieser Phase ihren Stempel auf. Doch die Mannschaft von Cheftrainer Timon Döring blieb ruhig und spielte weiter ihr Spiel. In der Offensive sah man dem TV Bissendorf-Holte die Spielfreude geradezu an. Immer wieder wurde die Abwehr des TuS auseinander gespielt und geduldig bis zur hundertprozentigen Chance gewartet. Aber auch die Defensive hatte einen sehr guten Tag erwischt. In der 20. Minute verkürzte erst Robin Schaffert auf 12:11, ehe Christian Rußwinkel aus dem Rückraum in der 24. Minute zum 14:14 traf. Kurz darauf ging der TVB-H sogar in Führung. Die Defensive stand kompakt und verteidigte aggressiv, dahinter parierte Torhüter Fabian Ullrich wichtige Bälle. Dies hatte zur Folge, dass wenig später Dennis Bormann auf 15:17 erhöhte. Der TuS traf zwar kurz vor der Pause noch zum 16:17 aber dennoch lagen die Gäste verdient in Führung.

Entscheidung zwei Sekunden vor Schluss

Nach der Halbzeitpause dauert es zunächst über vier Minuten ehe überhaupt ein Tor fiel. Die Gastgeber kamen zwar mit sehr viel Wut im Bauch und Tempo aus der Kabine, aber auch von einer zwischenzeitlichen 20:18-Führung des TuS ließ sich der TV Bissendorf-Holte nicht aus der Ruhe bringen. Im darauffolgenden Angriff traf Leonard Zink Christian Rußwinkel im Gesicht, welcher daraufhin die Rote Karte sah. Die Überzahl nutzte der TV Bissendorf-Holte zum 21:21-Ausgleich. In den Minuten danach ging es hin und her. Keiner Mannschaft gelang es sich entscheidend abzusetzen. Bis zur 50. Minute lag der TuS nur mit 28:27 in Führung. Dann setzten sich die Hausherren jedoch auf 30:27 und 33:30 ab. Die Mannschaft von der Werscher Straße gab aber auch jetzt nicht auf und kämpfte um jeden Ball. Erst traf Gero Seger zum 34:33 bevor Robin Schaffert zehn Sekunden vor dem Ende den 34:34-Ausgleich erzielen konnte. Leider war das jedoch nicht der Endstand. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Mathieu Fenyö zum 35:34-Siegtreffer für die Gastgeber. Die Spieler des TVB-H waren fassungslos. Nach sensationellen sechzig Minuten stand man wieder einmal ohne Punkte da und verlor zum wiederholten Male mit einem Tor.

Ausblick auf den kommenden Spieltag

Am kommenden Wochenende hat der TV Bissendorf-Holte spielfrei. Weiter geht es mit einem Heimspiel am Sonntag, dem 29. März gegen die Ahlener SG. Anwurf in der Handball-Arena an der Werscher Straße ist um 17:00 Uhr.

17. März 2026 0 Kommentare
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Evelyn Palla

Bahnchefin gesteht Sanierungsfehler ein und verlangt Kundengeduld

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, hat Fehler bei der Generalsanierung des Schienennetzes eingeräumt und um Geduld bei den Fahrgästen geworben. In einem Interview betonte sie, dass die bisherigen Maßnahmen die Störungen nur teilweise reduziert hätten, kündigte aber Verbesserungen bei Abläufen, Service und Sicherheit an. Zugleich verwies sie auf Versäumnisse vergangener Jahre und eine lange Dauer, bis sich die Investitionen spürbar auf die Pünktlichkeit auswirkten.

Eingeständnis von Problemen bei Generalsanierung

Evelyn Palla, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, räumt ein, dass die bisherige Generalsanierung des Schienennetzes hinter den Erwartungen zurückbleibt. „Es stimmt, dass wir die Störungen bislang nur um etwa 50 Prozent reduzieren konnten“, sagte Palla dem „Spiegel“. „Vielleicht waren wir in der Vergangenheit auch etwas zu optimistisch.“ Man werde aber an der Generalsanierung festhalten. Früher habe man alle paar Wochen dieselbe Bahnstrecke teilweise oder ganz gesperrt, mit der Folge, dass immer dieselben Pendler von Sanierungsarbeiten betroffen waren. Die DB-Chefin verspricht, die Abläufe zu verbessern. „Natürlich lernen wir bei jeder Korridorsanierung dazu.“
Sie reagiert damit auf Kritik an den ersten beiden Sanierungsprojekten dieser Art zwischen Frankfurt und Mannheim, sowie jenem zwischen Berlin und Hamburg, das sich zeitlich verzögert. „Unsere Projekte sind aktuell in der Tat zeitlich eng getaktet. Aber viele Sanierungen dulden leider keinen Aufschub.“

Lange Sanierungszeiträume und Hinweise auf frühere Versäumnisse

Die Bahn-Chefin warb um Geduld bei den Bahnkunden. „Die heutigen Probleme sind die Folge von Entscheidungen vor 10 bis 15 Jahren, als zu wenig ins Schienennetz investiert wurde.“ Heute investiere die Bahn wieder deutlich mehr, aber jetzt reagiere das System genauso träge. „Wir werden die verbesserte Pünktlichkeit erst mit Zeitverzug spüren. Insgesamt wird es etwa zehn Jahre dauern, bis das Schienennetz wieder in einem guten Zustand ist.“
In der Zwischenzeit kümmere sich ihr Unternehmen um Dinge, die jetzt schon bei den Menschen ankommen. „Wenn ich schon in einem verspäteten ICE sitze, sollte er zumindest sauber sein, die Toilette funktionieren und ein komplettes Sortiment im Bordbistro vorhanden sein“, sagte Palla dem „Spiegel“. Es sei ja nicht so, dass es bislang keine Toilette und kein Angebot im Bordbistro gegeben habe. Im Gegenteil: 98 Prozent der Toiletten würden funktionieren. „Aber wir wollen noch mal ein Schippchen drauflegen und den Service für die Kunden sichtbar verbessern.“

Mehr Sicherheit für Personal und Debatte um Abfindung

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters im Februar stellte die DB-Chefin weitere Verbesserungen bei der Sicherheit des Personals in Aussicht. Für alle Kundenbetreuer von DB Regio, die das wollten, habe man Bodycams besorgt, sagte die Vorstandsvorsitzende und frühere Regio-Chefin. Das Angebot habe die Bahn nach dem Sicherheitsgipfel auf alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt ausgeweitet. Was noch fehle, seien Tonaufnahmen bei der Verwendung der Bodycams. „Die würden uns sehr helfen, scheitern aber bislang am Datenschutz. Da hoffe ich sehr auf Unterstützung der Politik“, sagte Palla dem „Spiegel“.
Im Zusammenhang mit Finanzvorständin Karin Dohm, die nach nicht mal drei Monaten ihren Posten räumen soll, wies Palla die Verantwortung von sich. „Frau Dohm ist eine erfahrene Managerin. Alles weitere ist Aufgabe und Entscheidung des Aufsichtsrates, der ich nicht vorgreifen will.“ Dohm stehen laut Vertrag bis zu zwei Jahresgehälter als Abfindung zu. Auf die Frage, ob Palla sich für eine Kürzung des Anspruchs einsetzen wolle, sagte sie: „Auch das liegt nicht in meiner Hand und muss der Aufsichtsrat entscheiden.“

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17. März 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

Union und AfD gleichauf – Mehrheit gegen Iran-Krieg

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Union und AfD legen in einer neuen Umfrage des Instituts Yougov zu und liegen mit jeweils 26 Prozent weiter gleichauf an der Spitze. In der sogenannten Sonntagsfrage verlieren vor allem SPD und kleinere Parteien, während Grüne leicht zulegen. Zugleich zeigt die Erhebung deutliche Skepsis in der Bevölkerung gegenüber dem Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran und möglichen Folgen für Deutschland.

Union und AfD gleichauf in der Sonntagsfrage

In der am Dienstag veröffentlichten neuen Yougov-Umfrage verbessern sich sowohl CDU/CSU als auch AfD im Vergleich zur letzten Erhebung im Februar um jeweils einen Prozentpunkt und kommen nun auf 26 Prozent. Damit liegen beide Parteien weiterhin gleichauf.
Die weiteren Ergebnisse der „Sonntagsfrage“ von Yougov: SPD 14 Prozent (-2), Grüne 13 Prozent (+2), Linke 9 Prozent (-1), BSW 3 Prozent (-1), FDP 3 Prozent (-1), Sonstige 6 Prozent (unverändert).

Skepsis gegenüber Krieg zwischen USA/Israel und Iran

Das Umfrageinstitut Yougov hat außerdem die Einstellung zum Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran abgefragt. 54 Prozent der Bundesbürger halten diesen laut Yougov für überhaupt nicht oder eher nicht gerechtfertigt, nur 27 Prozent sind der Meinung, dass er eher oder voll und ganz gerechtfertigt ist.
Am meisten Unterstützung für den Krieg gibt es nach den Angaben von Yougov unter Wählern von CDU/CSU (gerechtfertigt: 38 Prozent, nicht gerechtfertigt: 49 Prozent) und AfD (gerechtfertigt: 33 Prozent, nicht gerechtfertigt: 47 Prozent).
Eine knappe Mehrheit der Bürger ist laut Yougov dagegen, dass die USA Militäreinrichtungen in Deutschland für Einsätze im Iran nutzen: 53 Prozent lehnen dies ab, 20 Prozent befürworten es. 18 Prozent enthalten sich, 10 Prozent sind unentschieden.

Erwartete Kriegsdauer und Folgen für Deutschland

Nur 4 Prozent glauben der Yougov-Umfrage zufolge, dass der Krieg innerhalb eines Monats beendet sein wird. 16 Prozent erwarten, dass er ein bis weniger als drei Monate dauern wird, 15 Prozent gehen von einer Dauer von drei bis weniger als sechs Monaten aus. 17 Prozent glauben, der Krieg werde zwischen sechs Monaten und einem Jahr dauern. Fast ein Fünftel (18 Prozent) ist der Ansicht, dass der Krieg länger als ein Jahr dauern wird. Rund ein Drittel (30 Prozent) ist unentschlossen.
Die Mehrheit der Bürger glaubt laut Yougov, dass der Iran-Krieg große Auswirkungen auf die Energieversorgung in Deutschland (70 Prozent) und die Lebenshaltungskosten (68 Prozent) haben wird. 62 Prozent glauben, dass der Krieg große Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands haben wird. 51 Prozent erwarten große Auswirkungen im Bereich Migration. Große Auswirkungen auf die Sicherheit in Deutschland (38 Prozent) und den gesellschaftlichen Zusammenhalt (26 Prozent) erwarten dagegen weniger Bürger.
Yougov hatte nach eigenen Angaben über ein Online-Panel im Zeitraum 13. bis 16. März insgesamt 2.248 wahlberechtigte Personen ab 18 Jahren befragt. Die Befragten wurden nach Angaben des Instituts quotiert nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region, politischem Interesse und Wahlverhalten.

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Tigerbaby im Tierpark Berlin heißt Lilly

Tigerbaby im Tierpark Berlin heißt Lilly

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Nach über 1.000 Vorschlägen steht der Name des Tigerbabys fest: Lilly.

Im Berliner Tierpark ist ein neues Sumatra-Tigerweibchen auf die Welt gekommen. Nach einer öffentlichen Abstimmung, bei der über 1.000 Vorschläge eingereicht wurden, steht nun der Name des Jungtiers fest: Lilly. Der Name wurde von einer speziellen ‚Tigerjury‘ ausgewählt, wie der Tierpark mitteilte. Besonders häufig wurde der Name Lilly von Besuchern vorgeschlagen, die im Februar ihre Ideen am Tigergehege einwerfen konnten. Der Name passt laut Tierpark nicht nur gut zum Klang des Jungtiers, sondern enthält auch eine literarische Referenz zur Figur Tigerlily aus Peter Pan.

Neues Tiger-Junges im Zoo geboren

Diese Figur ist bekannt für ihre Cleverness, ihren Mut und ihren eigenen Kopf – Eigenschaften, die auch bei dem kleinen Tiger-Mädchen zu erkennen seien. Lilly wurde am 2. Januar geboren und ist bereits das fünfte Jungtier von Mutter Mayang und Vater Jae Jae, der vor einigen Tagen im Alter von 17 Jahren gestorben ist. Die Zwillinge Luise und Lotte wurden 2022 geboren, gefolgt von Ede und Kuno zwei Jahre später.

Namenstradition für Sumatra-Tiger-Nachwuchs

Damit tragen alle weiblichen Nachkommen einen Namen, der mit ‚L‘ beginnt. Lilly und Mayang sind bereits für Besucher zu sehen. ‚Auch wenn Mutter und Jungtier weiterhin viel Zeit für Zweisamkeit benötigen, werden die Erkundungsausflüge ins Innengehege inzwischen immer häufiger‘, sagte Tierparkdirektor Andreas Knieriem. Bei der Namensverkündung im Regenwaldhaus waren neben der Bezirksstadträtin von Lichtenberg, die Patin der Kleinen ist, auch Vertreter der indonesischen Botschaft vor Ort. Sumatra-Tiger gelten als eine vom Aussterben bedrohte Tierart und sind im natürlichen Lebensraum ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra beheimatet.

Nur noch 600 Sumatra-Tiger in freier Wildbahn

Weltweit existieren in freier Wildbahn demnach nur noch 400 bis 600 Tiere dieser Art. Die Morgenpost berichtet, dass das Geburtsdatum von Lilly nicht ganz klar ist und auch der 1. Januar in Frage kommt. Der Vater Jae Jae musste aufgrund einer schweren Nierenerkrankung eingeschläfert werden, was die Aufzucht von Lilly nun allein in den Händen der Mutter Mayang liegt.

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Gründer

Startup KONO von Schülern aus der Region Osnabrück sucht Umfrageteilnehmer

von Hannah Meiners 17. März 2026

Im letzten November gewannen Rebecca Pedall, Dominik Wensicke, Linus Oberwestberg und Pio Borgelt die MACHacademy School Edition mit ihrer Startup-Idee „KONO – OK statt K.O.“. Schnell war klar: Sie machen weiter! Aktuell führt das Team eine Marktanalyse durch und sucht dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine kurze Umfrage. 

Von der MACHacademy zum eigenen Startup

Die MACHacademy ist ein Angebot der Aloys & Brigitte Coppenrath Stiftung, die junge Gründer auf ihrem Weg begleitet. Bei der School Edition im letzten Herbst nahmen Schülerinnen und Schüler Teil – da fand sich auch das Team von KONO. Nach dem Sieg beschlossen die vier, sie gehen den Weg der Gründung weiter (die HASEPOST berichtete). Mit KONO wollen die Schülerin und Schüler eine praktische und effektive Lösung finden, die K.O.-Tropfen entlarven – mit einem Strohhalm, der das Getränk so ekelig macht, dass alle es automatisch ausspucken.

Teilnehmer für Umfrage gesucht!

Rund ein halbes Jahr nach der MACHacademy sind die jungen Gründer an einem entscheidenden Punkt im Gründungsprozess angekommen: Der Marktanalyse. Dafür suchen sie aktuell Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine 2-minütige Umfrage. Die Teilnahme kann über den QR-Code (unten) oder diesen Link stattfinden.

KONO

Auf dem Gründungsweg von KONO sucht das vierköpfige Team aus Osnabrücker Schülern Umfrageteilnehmer. / Bild: Rebecca Pedall

17. März 2026 0 Kommentare
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Fernwärme-Anschluss (Archiv)

Regierung verschiebt Beschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz auf April

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Der Kabinettsbeschluss für den Entwurf des sogenannten „Gebäudemodernisierungsgesetzes“ (GMG), früher auch bekannt als „Heizungsgesetz“, verzögert sich voraussichtlich auf die Zeit nach Ostern. Nach Informationen der „Rheinischen Post“ soll der Gesetzentwurf zwar später als geplant, das neue Gesetz aber weiterhin zum 1. Juli in Kraft treten.

Kabinettstermin wohl erst Mitte April

Der Kabinettsbeschluss für den Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes soll nach Informationen der „Rheinischen Post“ erst nach Ostern gefasst werden. Die Zeitung berichtet in ihrer nächsten Druckausgabe unter Berufung auf Koalitions- und Regierungskreise, die Bundesregierung wolle kein Gesetzgebungsverfahren mit verkürzten Fristen, sondern das normale Verfahren mit Anhörungen der Länder, der Verbände und von Experten einhalten. „Dafür sei die Zeit bis Ostern zu knapp“, hieß es laut „Rheinischer Post“ in den Kreisen.
Deshalb werde es nun voraussichtlich auf einen Kabinettstermin Mitte April hinauslaufen, hieß es in den Kreisen weiter. Das zuständige Wirtschaftsministerium arbeite nach diesen Angaben mit anderen beteiligten Ministerien intensiv am Gesetzestext.

Ursprünglicher Zeitplan verschiebt sich

Die schwarz-rote Koalition hatte sich Ende Februar auf Eckpunkte für die Reform des bisherigen Heizungsgesetzes geeinigt. In den Eckpunkten hatte es geheißen, die Bundesregierung werde den Gesetzentwurf „bis Ostern“ vorlegen. Dieser Zeitplan verschiebt sich nun voraussichtlich um einige wenige Wochen.

Inkrafttreten zum 1. Juli geplant

Trotz der Verzögerung beim Kabinettsbeschluss soll das neue Gesetz nach den bisherigen Planungen weiterhin am 1. Juli in Kraft treten. Es sieht vor, dass künftig auch wieder der Einbau von Öl- und Gasheizungen erlaubt sein soll.

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17. März 2026 0 Kommentare
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