Die geplante Neugestaltung des Neumarkts geht in die nächste Phase – und die Stadt Osnabrück schlägt dabei neue Wege ein. Noch bevor die eigentliche Ausschreibung startet, beginnt jetzt erstmals ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Ziel ist es, nur besonders erfahrene Unternehmen für das Großprojekt zuzulassen.
Stadt setzt auf Qualitätsauswahl
Die Umgestaltung des Neumarkts gilt als eines der wichtigsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Firmen, die später am Umbau beteiligt sein sollen. Im jetzt gestarteten Verfahren können Unternehmen zunächst ihr Interesse bekunden und sich für die spätere Ausschreibung qualifizieren. Grundlage dafür ist eine detaillierte Projektbeschreibung der Stadt.
Um ihre Eignung nachzuweisen, müssen die Bewerber bereits umgesetzte Bauprojekte vorstellen. Diese Referenzen bewertet die Stadt nach einem Punktesystem in vier Bereichen: Bauweise, Flächengröße, Baukosten und Gestaltungsanspruch. Bis zu drei Projekte dürfen eingereicht werden. Pro Referenz können maximal 15 Punkte erzielt werden – insgesamt also bis zu 45 Punkte pro Unternehmen.
Nur die Besten kommen weiter
Der Teilnahmewettbewerb dient laut einer Mitteilung der Stadt der „Bestenauslese“. Nur die Firmen mit den höchsten Bewertungen erhalten anschließend die Möglichkeit, an der eigentlichen Ausschreibung teilzunehmen und konkrete Angebote einzureichen. Die nächste Phase des Verfahrens soll voraussichtlich im Juli starten.
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