Der neue Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr hat den Stopp der geplanten Entlastungsprämie im Bundesrat begrüßt. Er bezeichnete die Maßnahme als teuer und wenig zielgenau und riet der Bundesregierung, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen. Statt pauschaler Entlastungen plädiert er für direkte Hilfen an besonders belastete Haushalte.
Kritik an geplanter Entlastungsprämie
Der neue Wirtschaftsweise Gabriel Felbermayr hat den Stopp der geplanten „Entlastungsprämie“ durch den Bundesrat begrüßt. „Die Entlastungsprämie ist wenig zielgenau. Sie ist sehr teuer“, sagte Felbermayr den Sendern RTL und ntv. Wenn die Bundesregierung entlasten wolle, gebe es „bessere Methoden“. Felbermayr riet der Bundesregierung deshalb, von der Maßnahme Abstand zu nehmen. Angesichts der angespannten Haushaltslage stelle sich ohnehin die Frage, „ob man überhaupt etwas tun muss“.
Zielgerichtete Hilfen statt Gießkannenprinzip
Zwar seien die Spritpreise hoch, „aber sie sind auch nicht exzessiv hoch“. Sollte die Politik dennoch entlasten wollen, plädierte Felbermayr für zielgerichtete Hilfen. „Dann kann man das besser tun, indem man den Haushalten, die konkret aktuell Schwierigkeiten haben, auch zielgenau dosiert hilft. Mit Direktzahlungen“, sagte er RTL und ntv. Pauschale Maßnahmen nach dem Gießkannenprinzip seien dagegen die „schlechteste aller Alternativen“.
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