Ein privates Unternehmen versucht, den geschwächten Wal lebend zu bergen.
Seit Ende März liegt der Buckelwal Timmy in der Bucht vor Wismar fest. Trotz verschiedener Rettungsversuche hat sich sein Zustand kontinuierlich verschlechtert. Nun gibt es einen neuen Ansatz, um das Tier zu retten. Eine private Initiative plant, den Wal mit Hilfe von Luftkissen zu bergen und lebend zu transportieren.
Neue Methode soll Wal schonend befreien
Wie die Berliner Zeitung berichtet, soll der Wal zunächst freigespült und dann mit Luftkissen aus dem Wasser gehoben werden. Anschließend soll er auf einer Plane zwischen zwei Pontons bis in die Nordsee transportiert werden, von wo aus er eine Chance hätte, zurück in den Atlantik zu gelangen. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat die neuen Maßnahmen während einer Pressekonferenz vorgestellt. Er betonte, dass die Methode ’schonend‘ und ‚minimal invasiv‘ sei und dem Tier helfen könnte.
Erste Rettungsaktion für lebenden Wal in MV
Eine solche Bergung eines lebenden Wals habe es in Mecklenburg-Vorpommern noch nie gegeben. Backhaus zeigte sich erfreut über die neue Rettungsmöglichkeit und will die Bemühungen nach Prüfung des Konzeptes ausdrücklich dulden. Allerdings ist Eile geboten, da der Wal als ’schwer krank‘ beschrieben wird. Die Rettungsmaßnahmen sollen zügig eingeleitet werden.
Wal seit Wochen in flachem Wasser gefangen
Der Wal steckt weiterhin im flachen Wasser bei der Insel Poel nahe Wismar fest, wo er seit dem 31. März liegt. Die Chancen auf eine erfolgreiche Rettung sind ungewiss, doch die Hoffnung auf eine Rettung in letzter Minute lebt.
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