63 Prozent der gemischtgeschlechtlichen Paare in Deutschland haben 2025 den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsabschluss. Bei ungleichem Niveau ist der Mann häufiger höher gebildet als die Frau. Bei jüngeren Paaren sind die Unterschiede geringer.
Gleiche Bildung dominiert, Männer oft höher qualifiziert
Laut Mikrozensus des Statistischen Bundesamts (Destatis) teilten sich 2025 63 Prozent der gemischtgeschlechtlichen Paare einen gleichen oder ähnlichen Bildungsabschluss. Bei Differenzen hatte der Mann in einem Viertel der Fälle (25 Prozent) den höheren Abschluss, die Frau in 13 Prozent.
Gleichgeschlechtliche Paare und Altersunterschiede
Auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren lag der Anteil mit gleichem oder ähnlichem Abschluss bei 63 Prozent. Frauen-Paare (65 Prozent) wiesen dabei einen leicht höheren Wert auf als Männer-Paare (61 Prozent).
Bei jüngeren gemischtgeschlechtlichen Paaren (18 bis 44 Jahre) hatten 65 Prozent das gleiche Niveau, bei Älteren (ab 45) waren es 62 Prozent. Die Geschlechterverteilung bei höherer Bildung war bei Jüngeren ausgeglichener: 18 Prozent Mann, 17 Prozent Frau. Bei Älteren dominierte der Mann mit 28 Prozent gegenüber 11 Prozent bei der Frau.