Die Linke hat die Wahl von Wolfgang Kubicki zum FDP-Parteivorsitzenden scharf kritisiert. Parteichefin Ines Schwerdtner wirft Kubicki vor, für einen „rechtsoffenen Teil“ der FDP zu stehen und seine Abgrenzung zur AfD nicht ernst zu meinen. Zugleich stellt sie der FDP unter seiner Führung ein grundsätzliches politisches Negativzeugnis aus.
Kritik der Linken an neuem FDP-Chef
Parteichefin Ines Schwerdtner bezeichnete Wolfgang Kubicki als Vertreter eines bestimmten Flügels der Liberalen. „Wolfgang Kubicki steht für den rechtsoffenen Teil der FDP. Seine Abgrenzungsversuche sind für mich reine Lippenbekenntnisse“, sagte Schwerdtner der „Rheinischen Post“.
Nach Ansicht von Schwerdtner verschärft die Wahl Kubickis die politische Ausrichtung der FDP. Das Letzte, was Deutschland brauche, sei „eine weitere marktradikale Partei, die mit der AfD um niedere Instinkte konkurriere“. Mit Blick auf die Zukunft der Liberalen unter Kubickis Führung erklärte sie weiter: „Kubicki ist der letzte Sargnagel der FDP“, so Schwerdtner.
Wahl auf Parteitag und Abgrenzung zur AfD
Wolfgang Kubicki war am Samstag beim Parteitag der FDP mit 59 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden gewählt worden. In seiner Rede schloss er eine Zusammenarbeit zwischen FDP und AfD aus.
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