Der Deutsche Lehrerverband verlangt vom Bund zusätzliche finanzielle Mittel, um Schulen besser vor zunehmender Sommerhitze zu schützen. Verbandspräsident Stefan Düll kritisiert, dass viele Schulgebäude, vor allem ältere, bislang unzureichend ausgestattet seien und ein flächendeckender Hitzeschutz fehle. Zwar gebe es Länderprogramme für Neubau und Sanierung, ein umfassendes Bundesprogramm sei jedoch nicht in Sicht. Zugleich ächzt Deutschland in dieser Woche erneut unter großer Hitze, mancherorts könnten laut Prognosen bis zu 40 Grad erreicht werden.
Lehrerverband sieht Schulen unzureichend vorbereitet
Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, sieht die meisten Schulen in Deutschland weiterhin nicht ausreichend gegen Hitze gerüstet. Besonders betroffen seien ältere Gebäude, „die weder Neubauten noch frisch saniert seien“, sagte Düll der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).
Ein flächendeckender, wirksamer Hitzeschutz fehle weiterhin, fügte Düll hinzu. Zwar würden bei Sanierungen zunehmend Lüftungsanlagen eingebaut, die durch nächtlichen Luftaustausch für Abkühlung sorgen. „Dabei handelt es sich aber nicht um echte Klimaanlagen“, sagte Düll der „Rheinischen Post“.
Forderung nach zusätzlichem Geld vom Bund
Düll mahnte, notwendig seien zusätzliche Investitionen in den Hitzeschutz an Schulen. Es gebe zwar einzelne Programme der Länder für Schulneubau und -sanierung, aber weiterhin kein umfassendes Programm auf Bundesebene, bemängelte Düll gegenüber der „Rheinischen Post“.
„Deshalb fordern wir nach wie vor, dass der Bund zusätzliche Mittel bereitstellt, um Länder und Kommunen bei der Reduzierung des Sanierungsstaus wirksam zu unterstützen“, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbands der „Rheinischen Post“.
Sommerhitze setzt Schulen zusätzlich unter Druck
Die aktuelle Wetterlage verstärkt den Handlungsdruck nach Einschätzung des Lehrerverbands. Die Sommerhitze lässt Deutschland und weite Teile Europas auch in der neuen Woche ächzen. Mancherorts könnten bald erstmals in diesem Jahr die 40 Grad geknackt werden.
✨ mit KI bearbeitet
