Regierungssprecher Stefan Kornelius hat scharfe Kritik an Umfrageinstituten geübt. Vor dem Hintergrund sinkender Werte für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zweifelt er deren Methodik an. Das Institut Forsa meldete ein neues Allzeittief bei der Zufriedenheit mit Merz.
Zweifel an Umfragemethodik
Man könne jeden dritten Tag eine Umfrage hervorziehen, bei denen er infrage stelle "wie sie vernünftig und seriös zustande kommen", sagte Kornelius am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur.
"Keine dieser Institute, die in dieser Frequenz Umfragen auf den Tisch legen, haben die Finanzressourcen, um solche Umfragen zu machen. Also sollten wir vielleicht alle mal sehr vorsichtig mit diesem Instrument umgehen."
Forsa: Nur noch zehn Prozent zufrieden
Das Institut Forsa hatte zuvor in seiner wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv ein neues Allzeittief bei der Zufriedenheit mit Merz festgestellt. Nur noch zehn Prozent der Bundesbürger sollen demnach mit seiner Arbeit zufrieden sein, drei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.
88 Prozent sind laut Forsa hingegen unzufrieden.