Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant nach der Sondersitzung der Unionsfraktion und der Ernennung neuer Minister am Mittwoch offenbar einige freie Tage. Trotz dieses Kurzurlaubs will er die Amtsgeschäfte weiterführen und bleibt nach Angaben der Bundesregierung jederzeit im Dienst.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird nach den anstehenden Terminen in Berlin vorübergehend nicht in der Hauptstadt sein. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte am Montag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur, der Kanzler werde „ein paar freie Tage haben“. Zugleich betonte Kornelius, Merz werde „von dort aus die Amtsgeschäfte führen“.
Kanzler nicht in Berlin, aber „stets im Dienst“
Wohin genau es den Regierungschef zieht, ließ Regierungssprecher Kornelius offen. Er machte lediglich klar, dass Merz jedenfalls nicht in Berlin sein werde. Zugleich unterstrich er mit Blick auf den Kanzler, dieser sei „stets im Dienst“, wie er gegenüber der dts Nachrichtenagentur sagte.
Kabinettszeitplan für Sommerpause
Für die Sommerpause wurde nach Kornelius` Worten ein „Kabinettszeitplan“ erstellt. Dabei deutete Regierungssprecher Kornelius an, dass auch mal eine Sitzung vom Stellvertreter des Bundeskanzlers, also von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), geleitet werden könne. Bislang kam Klingbeil bei Terminproblemen des Bundeskanzlers nicht immer zum Zug. Stattdessen wurde nach Angaben von Kornelius auch schon mal eine Kabinettssitzung vom traditionellen Mittwoch auf einen anderen Wochentag verlegt.
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