Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, hält eine längere Lebensarbeitszeit inzwischen für gesellschaftlich weitgehend akzeptiert. Gegenüber dem Nachrichtenportal Politico verwies er auf einen Wandel in der öffentlichen Debatte und forderte nun konkrete Schritte der Politik. Mit Blick auf die Bundesregierung drängte er auf Entscheidungen noch in diesem Herbst.
„Fast common sense“: Winkel sieht Tabu überwunden
Der Bundesvorsitzende der Jungen Union Johannes Winkel sieht eine längere Lebensarbeitszeit inzwischen als breit akzeptiert an. „Mittlerweile ist es fast common sense“, sagte Winkel dem Nachrichtenportal Politico.
Noch vor einem Jahr sei eine längere Lebensarbeitszeit „ein großes Tabu“ gewesen. Die Diskussion habe jedoch Bewegung gebracht. „Die Rentendebatte […] hat einen Stein ins Rollen gebracht“, sagte er laut Politico. Nun müssten „konkrete Ergebnisse“ folgen.
Erwartungen an Kanzler und Bundesregierung
Mit Blick auf die Bundesregierung äußerte Winkel laut Politico Erwartungen für den Herbst. „Ich hoffe, dass der Kanzler das in diesem Herbst genauso sieht wie wir“, sagte er. Im vergangenen Jahr habe es noch „einen großen Dissens“ gegeben – das dürfe sich nicht wiederholen.
Den Handlungsdruck begründete Winkel nach Angaben von Politico mit der demografischen Entwicklung. „Das ist eine Realität, an die muss man sich anpassen und Entscheidungen treffen“, sagte er.
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