Israelische Streitkräfte haben am Sonntag nach eigenen Angaben ein Ziel der Hisbollah in Dahieh, einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut, angegriffen. Das von der Armee als Kommandozentrum beschriebene Objekt soll zur Planung von Angriffen auf israelische Bürger und Soldaten genutzt worden sein. Der Angriff erfolgte laut Jerusalem als Reaktion auf vorherigen Beschuss durch die Hisbollah und steht vor dem Hintergrund von Forderungen Teherans nach einem umfassenden Waffenstillstand.
Angriff auf Hisbollah-Infrastruktur bei Beirut
Die israelischen Streitkräfte griffen am Sonntag ein Hisbollah-Infrastrukturziel in Dahieh an, einem Vorort von Beirut. Das teilten der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Die Armee beschrieb das Ziel als ein Kommandozentrum, das von Terroristen genutzt worden sei, um Angriffe gegen Bürger des Staates Israel und israelische Soldaten im Süden Libanons zu planen. Weiter hieß es, dass bei dem Angriff „präzise Munition“ und Luftüberwachung eingesetzt worden seien, um Schäden an Zivilisten zu minimieren. Der Angriff sei eine Reaktion auf Beschuss durch die Hisbollah gewesen.
Forderungen Teherans nach Waffenstillstand
Teheran hatte zuvor darauf bestanden, dass ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran auch ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon umfassen müsse. Als Israel zuletzt die Vororte von Beirut angegriffen hatte, reagierte Iran mit Angriffen auf Israel.
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