Eine besondere Wohngemeinschaft in Eversburg bekommt Unterstützung aus der Osnabrücker Politik: Die SPD-Ratsfraktion spendet 500 Euro an die „Evershelden“. Das Wohnprojekt steht für ein möglichst selbstbestimmtes Leben von jungen Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen.
500 Euro für die Wohngemeinschaft
Die Spende stammt aus den Reihen der SPD-Ratsfraktion. Die Ratsmitglieder Susanne Hambürger dos Reis, Kerstin Lampert-Hodgson und Heiko Panzer übergeben das Geld an das Wohnprojekt. Die „Evershelden“ leben in den Wohnhöfen Eversheide, die von der kommunalen Wohnungsgesellschaft WiO errichtet wurden.
Das Besondere an der Wohngemeinschaft: Sie ist trägerunabhängig und selbstorganisiert. Junge Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen leben dort zusammen und gestalten ihren Alltag so weit wie möglich selbstbestimmt. Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung gehören zum Konzept.
„Nicht nebeneinander, sondern miteinander“
Für die drei SPD-Ratsmitglieder ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie Inklusion im Alltag funktionieren kann. „Die Evershelden zeigen auf beeindruckende Weise, was Inklusion bedeutet: nicht nebeneinander, sondern miteinander leben und dabei so selbstbestimmt wie möglich den eigenen Alltag gestalten. Hier ist eine tolle Wohngemeinschaft entstanden, in der Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Lebensfreude spürbar sind“, erklären Hambürger dos Reis, Lampert-Hodgson und Panzer.
Die SPD sieht in den „Evershelden“ zugleich ein Beispiel für eine soziale Stadtentwicklung, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt. Dass die Wohngemeinschaft in den Wohnhöfen Eversheide ein Zuhause gefunden hat, sei deshalb besonders erfreulich.
Mehr als vier Wände
Auch beim Thema Wohnen sieht die SPD in dem Projekt ein Vorbild. „Gutes Wohnen bedeutet mehr als vier Wände und ein Dach über dem Kopf. Es bedeutet, Teil einer Nachbarschaft zu sein, Gemeinschaft zu erleben und möglichst selbstbestimmt leben zu können. Genau dafür stehen die Evershelden. Wir freuen uns sehr, dieses großartige Projekt mit unserer Spende ein Stück unterstützen zu können“, so die drei SPD-Ratsmitglieder abschließend.
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