Die Grünen unterstützen die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer. Karoline Otte, Mitglied im Finanzausschuss des Bundestags, betont deren Potenzial für mehr Steuergerechtigkeit und zusätzliche Einnahmen für den Staat.
Forderung nach europäischer Lösung
"Um mehr Steuergerechtigkeit in Deutschland zu schaffen und zusätzliches Geld für die öffentlichen Haushalte einzunehmen, gibt es viele Vorschläge, die die Bundesregierung schon morgen umsetzen kann", sagte die Grünen-Politikerin Karoline Otte der Rheinischen Post. Eine solche Steuer würde vor allem Akteure mit hohem Handelsvolumen auf dem Aktienmarkt belasten. Otte unterstrich zudem, dass eine europäisch gemeinsame Umsetzung entscheidend sei, damit die Steuer wirke.
Linke fordert nationale Übergangslösung
Die Linkspartei hatte zuvor eine Finanztransaktionssteuer mit einem Satz von 0,1 Prozent auf EU-Ebene gefordert. Da der Prozess dort blockiert sei, plädiert der finanzpolitische Sprecher der Linken, Christian Görke, für eine deutschlandweite Übergangslösung mit demselben Satz.
Die Einnahmen könnten nach seinen Worten dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien und den Ausbau der Bahn ermöglichen.
Kommentare zu diesem Artikel:
- Da sollen die Leute fürs Altern sparen (Aktienrente, BAV, Rentenversicherung) und der Staat nimmt gleich wieder Rendite weg. Dannach noch Kapitalertragssteuer und demnächt noch Krankenversicherung. Wieso noch sparen fürs Alter? Besser dann Grundsicherung.
- Da sollen die Leute fürs Altern sparen (Aktienrente, BAV, Rentenversicherung) und der Staat nimmt gleich wieder Rendite weg. Dannach noch Kapitalertragssteuer und demnächt noch Krankenversicherung. Wieso noch sparen fürs Alter? Besser dann Grundsicherung.