Feuer am Westufer: Urlauber und Anwohner fliehen, erste Entwarnung
Am Freitagabend brach am Westufer des Gardasees ein großer Waldbrand aus. Besonders betroffen ist die Gemeinde Tignale, wo sich die Flammen in den Bergen oberhalb des Ufers schnell ausbreiteten. Die Lage war zeitweise kritisch, da starke Winde das Feuer weiter anfachten.
Hunderte Urlauber bei Großbrand evakuiert
Laut Berichten von Spiegel, Focus und n-tv mussten über 200 Menschen evakuiert werden, darunter viele Urlauber aus Deutschland. Auch mehrere Ferienhäuser und ein Hotel wurden vorsorglich geräumt, um die Sicherheit der Anwohner und Gäste zu gewährleisten. Die Evakuierungen erfolgten geordnet, unterstützt von lokalen Einsatzkräften und Freiwilligen.
Feuerwehr kämpft mit schwierigem Gelände
Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund des unwegsamen Geländes und der trockenen Vegetation schwierig. Hubschrauber wurden eingesetzt, um Wasser abzuwerfen und die Ausbreitung des Feuers einzudämmen. Erste Entwarnung gab es am Samstagmorgen, als die Flammen unter Kontrolle gebracht werden konnten.
Brandursache vermutlich natürliche Hitze
Die genauen Ursachen des Brandes sind noch unklar. Die Behörden gehen jedoch von einer natürlichen Ursache aus, da in der Region seit Tagen hohe Temperaturen und Trockenheit herrschen. Die betroffenen Gebiete bleiben vorerst gesperrt, um Nachbeben oder erneute Ausbrüche zu verhindern.
Notunterkünfte für Evakuierte bereitgestellt
Für die evakuierten Personen wurden Notunterkünfte eingerichtet. Die meisten von ihnen konnten bereits am Samstag in ihre Unterkünfte zurückkehren. Die Lage bleibt jedoch angespannt, da die Wetterbedingungen weiterhin günstig für Brände sind.