Der ehemalige Bundesminister und CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Er starb am Ostermontag in seinem Wohnort Büdingen, wie der Hessische Rundfunk am Dienstag unter Berufung auf die Christdemokraten berichtete.
Langjährige Karriere in der hessischen Landespolitik
Der CDU-Politiker Christian Schwarz-Schilling begann seine politische Laufbahn in der Landespolitik. Von 1967 bis 1980 war er Generalsekretär der CDU Hessen. Zuvor war er von 1966 bis 1976 Mitglied des Hessischen Landtages.
Im Jahr 1976 wechselte Schwarz-Schilling in den Bundestag. Dort war er bis 2002 als Abgeordneter tätig.
Verantwortung im Bundeskabinett
Auf Bundesebene war Schwarz-Schilling von 1982 bis 1992 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen beziehungsweise Bundesminister für Post und Telekommunikation. In dieser Funktion prägte er über ein Jahrzehnt die bundesdeutsche Infrastrukturpolitik in diesem Bereich.
Internationale Aufgabe in Bosnien und Herzegowina
Zwischen 2006 und 2007 war Schwarz-Schilling insgesamt 17 Monate lang Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina. In diesem Amt war er verantwortlich für die Überwachung des Friedensabkommens von Dayton. Der Hessische Rundfunk berichtete unter Berufung auf die Christdemokraten über seinen Tod.
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