Drei junge Seehunde aus der Aufzuchtstation Norddeich sind frei
Drei junge Seehunde sind in die Nordsee entlassen worden. Die Tiere mit den Namen Ernie, Tiffy und Lucy wurden zuvor in der Seehundstation Norddeich aufgezogen, wie der NDR berichtet. Sie hatten ausreichend Gewicht erreicht und waren gesund genug für die Auswilderung. Die Station pflegt regelmäßig verletzte oder verwaiste Seehund-Jungtiere, die ohne menschliche Hilfe kaum überleben würden. Die Auswilderung erfolgte am Ostende der Insel Juist, wo die Tiere nun in ihrem natürlichen Lebensraum leben sollen.
Aufwendige Pflege rettet Seehundbabys
Laut dem Bericht des NDR wurden die Heuler auf den Inseln Borkum und Norderney entdeckt, bevor sie in die Obhut der Station kamen. Die Aufzucht solcher Tiere ist aufwendig, da sie spezielle Pflege und Ernährung benötigen. Die Station Norddeich ist eine der bekanntesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland und hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Seehunde erfolgreich ausgewildert.
Auswilderung sichert Seehundbestand
Die Auswilderung von Seehunden ist ein wichtiger Schritt, um den Bestand der Art zu sichern. Besonders junge Tiere, die von ihren Müttern getrennt wurden, haben ohne Unterstützung kaum eine Überlebenschance. Die Station betont, dass die Tiere erst dann freigelassen werden, wenn sie vollständig selbstständig sind.
Drei Seehunde erfolgreich ausgewildert
Der Leiter der Seehundstation Norddeich zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung der drei Tiere. Er betonte, dass die Auswilderung ein Erfolg sei und die Tiere gute Chancen hätten, in der Wildnis zu überleben. Solche Maßnahmen tragen dazu bei, die Population der Seehunde in der Nordsee zu stabilisieren.