Gasleck als mögliche Ursache für Explosion in der Altstadt
Ein lauter Knall und eine große Rauchwolke haben am Freitagmorgen die Altstadt von Athen erschüttert. Ein zweistöckiges Gebäude im historischen Viertel Plaka nahe dem Hadrianstor stürzte teilweise ein, wie mehrere Medien berichten. Nach Angaben des Senders ERTNews wurde ein Passant durch herumfliegende Trümmer leicht verletzt. Zwei weitere Frauen mussten von der Feuerwehr aus einem benachbarten Gebäude gerettet und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, das Gebiet wurde abgesperrt.
Gasleck vermutet nach Explosionsknall
Nach ersten Vermutungen könnte ein Gasleck die Explosion ausgelöst haben, wie der Spiegel und RTL unter Berufung auf den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt berichten. Der Knall sei in weiten Teilen der Innenstadt zu hören gewesen, und eine große Rauchwolke war weithin sichtbar. In der Umgebung zersprangen Fensterscheiben, mehrere Autos wurden durch Trümmer beschädigt.
Explosion traf leere Gassen unter der Akropolis
Die Explosion ereignete sich gegen 7.30 Uhr, zu einer Zeit, in der die Gassen noch vergleichsweise wenig belebt waren. Durch die alten Gassen unterhalb der Akropolis strömen täglich Zehntausende Touristen. Die Morgenpost bestätigt, dass die Ermittler ein mögliches Gasleck als Ursache prüfen.
Einsturz des Gebäudes: Widersprüchliche Berichte
Die n-tv und die Morgenpost berichten übereinstimmend, dass das Gebäude vollständig eingestürzt sei, während der Spiegel und RTL von einem teilweisen Einsturz sprechen. Die genauen Umstände der Explosion und die Ursache werden noch untersucht.