Die Staats- und Regierungschefs der sogenannten E5-Gruppe haben bei einem Treffen in Berlin Geschlossenheit vor dem anstehenden Nato-Gipfel signalisiert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seine Amtskollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen kündigten an, ihre Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Zugleich bekräftigten sie das Ziel, die europäische Rolle innerhalb der Nato zu stärken und die Ukraine umfassend zu unterstützen.
E5-Länder wollen Verteidigungsausgaben erhöhen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bekräftigte nach dem Treffen in Berlin, die Verteidigungsausgaben Deutschlands deutlich zu erhöhen. Auch die anderen E5-Länder Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen wollen verstärkt in ihre Verteidigung investieren.
Ziel sei es, eine ausgewogenere transatlantische Partnerschaft zu schaffen und die europäische Komponente innerhalb der Nato zu stärken.
Unterstützung für Ukraine vor Nato-Gipfel
In Ankara wollen die E5-Länder außerdem ein starkes Zeichen der Unterstützung für die Ukraine setzen. Merz unterstrich am Mittwoch die Forderung, Kiew als europäische Nato-Verbündete eine starke Finanzierungszusage zu geben.
Die transatlantische Einheit sei so stark wie lange nicht mehr, und man hoffe, dass Moskau „daraus Schlüsse“ ziehe, so der deutsche Bundeskanzler.
Rahmenabkommen zwischen USA und Iran begrüßt
Zudem begrüßten die Staats- und Regierungschefs das Rahmenabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, das in der Schweiz verhandelt werden soll.
