Laut übereinstimmenden Medienberichten soll es am Mittwoch an mehreren Standorten in Berlin und Hannover Durchsuchungen mit Bezug zum Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach gegeben haben. Der „Tagesspiegel“ und die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichten dies unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Hannover.
Vorwurf der Bestechlichkeit
Krach werde in einem Verfahren der Staatsanwaltschaft Hannover wegen möglicher Bestechlichkeit als Verdächtiger geführt, heißt es.
Dabei soll es den Berichten zufolge darum gehen, dass er in Hannover von einem Träger im Gesundheitswesen womöglich Spenden erhalten haben soll, um sich für ihn in einem Bieterverfahren einzusetzen.
Hintergrund
Krach war 2021 zum Präsidenten der Region Hannover gewählt worden.