Der Chef des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, verlangt von der Bundesregierung, nach dem Start des Tankrabatts am 1. Oktober zügig die Voraussetzungen für Direktzahlungen an Bürger zu schaffen. Der Rabatt senkt die Steuerlast pro Liter um knapp 17 Cent und kommt allen Verbrauchern zugute.
Forderung nach gezielter Entlastung
"Es ist richtig, dass der Tankrabatt jetzt kommt. Wer auf das Auto angewiesen ist, muss bei hohen Spritpreisen entlastet werden", sagte Dennis Radtke den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Entscheidend sei, "dass wir bei der nächsten Krise nicht wieder bei null anfangen, sondern der Staat handlungsfähig ist." Der angekündigte Mechanismus für Direktzahlungen müsse daher zeitnah umgesetzt werden.
Schnelle Hilfe für einkommensschwache Haushalte
"Gerade Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen müssen schnell unterstützt werden können, und zwar so, dass die Hilfe wirklich bei ihnen ankommt".
Der Tankrabatt gelte ab dem 1. Oktober und reduziere die Steuerlast pro Liter Diesel oder Benzin um knapp 17 Cent. Davon profitierten alle Verbraucher. Das betreffe nicht nur Pendler, sagte Radtke.
Kostendruck in der Logistik
Auch die Logistik stehe "unter erheblichem Kostendruck: Steigende Kraftstoffpreise treffen die Branche unmittelbar und schlagen am Ende auf die Preise durch", so der CDA-Chef.