Im Krisengebiet rund um die Straße von Hormus halten sich nach Angaben der Deutschen Marine derzeit 155 Schiffe mit deutschem Bezug auf, 44 davon im Persischen Golf. Drei dieser Schiffe seien attackiert worden, die Sicherheitslage in der Region wird von der Marine als „kritisch“ eingestuft.
Marine stuft Lage als „kritisch“ ein
Im Krisengebiet rund um die Straße von Hormus, einer der wichtigsten Seehandelsstraßen der Welt, halten sich laut Marine 155 Schiffe mit deutschem Bezug auf. 44 davon befänden sich im Persischen Golf. Drei seien attackiert worden.
Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf ein Dokument der Deutschen Marine. Im „Security Update Brief Persian Golf“ des Marinekommandos vom 4. Juni wird die Sicherheitslage in der Straße von Hormus als „kritisch“ bewertet. Seit Beginn des Iran-Krieges sei es zu mehr als 30 Angriffen auf Schiffe gekommen, bei denen teilweise auch Menschen getötet worden seien. Immer wieder komme es zu Angriffen des Iran, der USA oder von Piraten.
Warnung vor Minen und Störungen von Navigationssystemen
Dazu gehe eine Gefahr durch Minen aus. Im Papier heißt es: „Eine Gefahr durch weitere Minen im Bereich der Straße von Hormus kann nicht ausgeschlossen werden. AIS- und GPS-Störungen treten weiterhin auf, sind jedoch deutlich geringer als im März. Die Störungen treten unregelmäßig und lokal begrenzt auf. In den vergangenen Tagen wurden verstärkte Störungen vor dem saudi-arabischen Hafen Yanbu im Roten Meer sowie in der Straße von Hormus beobachtet.“ (Quelle: „Security Update Brief Persian Golf“ des Marinekommandos, zitiert von der „Welt am Sonntag“)
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